Vermischtes
Reichtum schützt vor Rauch-Tod nicht
Zigaretten töten unabhängig vom sozialen Status
Rauchen hat laut einer schottischen Studie einen grösseren Einfluss auf die Lebenserwartung als der soziale Status. Reiche Menschen, die rauchen, lebten in der Untersuchung weniger lang als arme Nichtraucher.
Die Forscher um Laurence Gruer vom schottischen Gesundheitsinstitut hatten für ihre Studie in den Jahren 1972 bis 76 insgesamt 15'000 Menschen aus zwei Ortschaften ausgewählt. Sie teilten die damals 45- bis 64-jährigen Frauen und Männer gemäss ihrem Geschlecht, ihrem Einkommen und ihren Rauchgewohnheiten ein.
28 Jahre später untersuchten die Wissenschaftler, wie viele der Menschen noch lebten. Unter den Nichtrauchern lag die Überlebensrate für betuchte Frauen bei 65 Prozent, für Männer bei 53 Prozent. Arme, nichtrauchende Frauen überlebten zu 56 Prozent, Männer zu 36 Prozent.
Viel tiefer waren die Überlebenswahrscheinlichkeiten für Raucher: Für reiche Frauen lag sie noch bei 40 Prozent, für arme bei 35 Prozent. Von den rauchenden Männern überlebten gerade noch 25 Prozent (reich) und 18 Prozent (arm).
Die Studie zeige, dass Zigaretten jene töteten, «die sie rauchen, unabhängig vom sozialen Status», sagte Gruer. Die gute Nachricht sei aber, dass es nie zu spät sei, um mit dem Rauchen aufzuhören: Ehemalige Raucher hatten Überlebensraten, die viel näher bei jenen lagen, die nie geraucht hatten, als bei jenen, die immer noch rauchten.
(sda/kunb)
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F. Nanni, Schagen, SA
Verfasst am: 19.2.2009 8:27
Erben... nicht fauchen,
... lasst Eure Onkels rauchen....!!!! Aber lasst... mehr
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