International
Obama schickt mehr Soldaten nach Afghanistan
Aufstockung dient der Stabilisierung
Mit 17'000 zusätzlichen Soldaten wollen die USA die Aufstandsbewegung in Afghanistan unter Kontrolle bringen. US-Präsident Barack Obama führte am Dienstagabend erstmals ein Telefongespräch mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai. Im Mittelpunkt stand die Sicherheitslage, wie das Büro Karsais in Kabul mitteilte.
Artikel bewerten
Artikel teilen
In den kommenden Monaten sollen zunächst 8000 Marineinfanteristen nach Afghanistan geschickt werden, wo der Aufstand der Taliban mehr als sieben Jahre nach ihrer Entmachtung weiter andauert. Danach sollen eine Heeresbrigade mit 4000 Mann und 5000 Soldaten von Logistikverbänden folgen. Bisher sind etwas mehr als 30'000 US-Soldaten in Afghanistan stationiert.
«Diese Verstärkung ist notwendig, um eine sich verschlechternde Situation in Afghanistan zu stabilisieren», sagte Obama. «Diese hat nicht die strategische Aufmerksamkeit, Richtung und Mittel erhalten, die dringend benötigt werden», fügte der Präsident mit Blick auf seinen Vorgänger George W. Bush hinzu.
Bereits im Wahlkampf hatte Obama angekündigt, dass er die Prioritäten bei den militärischen Auslandseinsätzen vom Irak auf Afghanistan verlagern werde. Die Zahl der US-Kampfbrigaden im Irak soll im kommenden Sommer von 14 auf 12 verringert werden.
Die zusätzlichen Truppen sollen die Lage in Afghanistan stabilisieren, wenn mit Beginn des Frühlings und im Hinblick auf die Wahlen im August mit einer weiteren Zunahme von Anschlägen gerechnet wird. Der US-Kommandeur in Afghanistan, General David McKiernan, hat deswegen bis zu 30'000 zusätzliche Soldaten angefordert.
Vor seiner ersten Auslandsreise nach Kanada sagte Obama in einem Interview des Rundfunksenders Canadian Broadcasting, dass die Probleme in Afghanistan mit militärischen Mitteln allein nicht gelöst werden könnten. «Wir müssen die Diplomatie einsetzen, und wir müssen die Entwicklungspolitik einsetzen», sagte Obama, der am Donnerstag zu Gesprächen mit dem kanadischen Ministerpräsidenten Stephen Harper erwartet wird.
(ap/hesa)
Meldungen im Tagesverlauf
- «Oranje» und Co. noch nicht in EURO-Form
- Opfer bei abgestürztem Kleinflugzeug in Deutschland sind vermutlich Schweizer
- Tote bei Protest gegen Schweizer Xstrata
- Tunesischer Präsident will Potentatengelder zurück
- Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
- Miami Heat legen im Conference-Final vor
- Brandkatastrophe in Katar fordert 19 Todesopfer
- Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
- Shaqiri erneut «Spieler des Jahres»
- Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
- Ungefährdeter Sieg für die Ukraine
- Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
- Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor den USA
- SP könnte Steuerabkommen kippen
- Golden Gate Bridge im Lichterregen
- Annan ist schockiert über Massaker in Syrien


Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
Opfer bei abgestürztem Kleinflugzeug in Deutschland sind vermutlich Schweizer
Tote bei Protest gegen Schweizer Xstrata
Tunesischer Präsident will Potentatengelder zurück
Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
Abhörskandal: Tony Blair vor Ethikkommission
EU-Sondergipfel im Zeichen des Wachstums
Levrat lehnt Steuerabkommen ab
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
Jetzt sorgen Militärvelos für rote Köpfe






















S. Vollmeier, Basel
Verfasst am: 18.2.2009 20:55
korrigenda
Kokain hat nichts mit Mohn zu tun. Aus Mohn wird... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
W. Kathriner, Sarnen
Verfasst am: 18.2.2009 17:26
für die Bushmänner
auch hier im Blog, ist ja klar, dieser... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
W. kohl, basel
Verfasst am: 18.2.2009 15:01
Obama ist keine Friedenstaube!
Da kaum ein amerikanischer Präsident eine... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten