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International

Obama schickt mehr Soldaten nach Afghanistan

Mittwoch, 18. Februar 2009, 2:03 Uhr, Aktualisiert 14:33 Uhr

Aufstockung dient der Stabilisierung

Mit 17'000 zusätzlichen Soldaten wollen die USA die Aufstandsbewegung in Afghanistan unter Kontrolle bringen. US-Präsident Barack Obama führte am Dienstagabend erstmals ein Telefongespräch mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai. Im Mittelpunkt stand die Sicherheitslage, wie das Büro Karsais in Kabul mitteilte.

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17'000 Soldaten

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In den kommenden Monaten sollen zunächst 8000 Marineinfanteristen nach Afghanistan geschickt werden, wo der Aufstand der Taliban mehr als sieben Jahre nach ihrer Entmachtung weiter andauert. Danach sollen eine Heeresbrigade mit 4000 Mann und 5000 Soldaten von Logistikverbänden folgen. Bisher sind etwas mehr als 30'000 US-Soldaten in Afghanistan stationiert.

«Diese Verstärkung ist notwendig, um eine sich verschlechternde Situation in Afghanistan zu stabilisieren», sagte Obama. «Diese hat nicht die strategische Aufmerksamkeit, Richtung und Mittel erhalten, die dringend benötigt werden», fügte der Präsident mit Blick auf seinen Vorgänger George W. Bush hinzu.

Bereits im Wahlkampf hatte Obama angekündigt, dass er die Prioritäten bei den militärischen Auslandseinsätzen vom Irak auf Afghanistan verlagern werde. Die Zahl der US-Kampfbrigaden im Irak soll im kommenden Sommer von 14 auf 12 verringert werden.

Die zusätzlichen Truppen sollen die Lage in Afghanistan stabilisieren, wenn mit Beginn des Frühlings und im Hinblick auf die Wahlen im August mit einer weiteren Zunahme von Anschlägen gerechnet wird. Der US-Kommandeur in Afghanistan, General David McKiernan, hat deswegen bis zu 30'000 zusätzliche Soldaten angefordert.

Vor seiner ersten Auslandsreise nach Kanada sagte Obama in einem Interview des Rundfunksenders Canadian Broadcasting, dass die Probleme in Afghanistan mit militärischen Mitteln allein nicht gelöst werden könnten. «Wir müssen die Diplomatie einsetzen, und wir müssen die Entwicklungspolitik einsetzen», sagte Obama, der am Donnerstag zu Gesprächen mit dem kanadischen Ministerpräsidenten Stephen Harper erwartet wird.

(ap/hesa)

Kommentare aktiv...

S. Vollmeier, Basel

Verfasst am: 18.2.2009 20:55

korrigenda

Kokain hat nichts mit Mohn zu tun. Aus Mohn wird... mehr

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W. Kathriner, Sarnen

Verfasst am: 18.2.2009 17:26

für die Bushmänner

auch hier im Blog, ist ja klar, dieser... mehr

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W. kohl, basel

Verfasst am: 18.2.2009 15:01

Obama ist keine Friedenstaube!

Da kaum ein amerikanischer Präsident eine... mehr

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