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Zwei neue Schweizer UBS-Chefs

Dienstag, 10. Februar 2009, 12:18 Uhr, Aktualisiert 13:58 Uhr

Neue Divisionen im Wealth Management

Die Grossbank UBS konzentriert sich wieder vermehrt auf ihre Schweizer Kerngeschäfte. Für das Vermögensverwaltungsgeschäft werden zwei neue Konzernbereiche geschaffen, das Wealth Management & Swiss Bank sowie das Wealth Management Americas. An der Investmentbank wird festgehalten.

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UBS Jahresergebnis 2008

Die neuen Konzernbereiche wurden per sofort geschaffen, wie die UBS weiter mitteilte. Wealth Management & Swiss Bank umfasst alle Wealth- Management-Geschäfte ausserhalb Nord- und Lateinamerikas, zudem das Schweizer Privat- und Firmengeschäft.

Der Bereich wird vom 42-jährigen schweizerisch-italienischen Doppelbürger Franco Morra und dem gleichaltrigen Schweizer Jürg Zeltner geführt. Sie wurden zu Mitgliedern der Konzernleitung ernannt.

Morra, der 2005 von der Boston Consulting Group zur UBS stiess, wird ausschliesslich für das Schweizer Geschäft verantwortlich sein und die UBS auch gegenüber den Schweizer Aktionären vertreten. Zeltner war 1987 zum Schweizerischen Bankverein gestossen, der bei der Fusion mit der Bankgesellschaft 1998 in der UBS aufging.

Von 2002 bis 2005 war Zeltner Chef der UBS Deutschland, danach leitete er alle UBS-Geschäfte in Benelux, Deutschland und Zentraleuropa. Konzernchef Marcel Rohner betonte, der Bereich werde in der Schweiz die Stellung der UBS als führende Bank im Vermögensverwaltungsgeschäft für Retail-, Firmen- und institutionelle Kunden festigen.

Er legte ein Bekenntnis zum Heimmarkt Schweiz ab. Zum andern soll der Bereich die weltweite Führungsposition in der Vermögensverwaltung weiter ausbauen.

Wealth Management Americas wird von Marten Hoekstra geführt. Dieser Bereich umfasst das Geschäft in den USA, in Kanada und Brasilien. Rohner betonte, das US-Geschäft bleibe «integraler Bestandteil unseres Geschäfts».

Die Schaffung der beiden neuen Konzernbereiche werde zur Wiederherstellung des Rufes und der Anerkennung der UBS beitragen. Dem veränderten Kundenverhalten, der neuen Marktdynamik und einem strengeren regulatorischen Umfeld werde damit Rechnung getragen.

Die UBS-Führung stellte sich klar hinter die Investmentbank, die am Ursprung der Milliardenverluste der UBS stand.

Die UBS habe in den vergangenen Monaten ihr Geschäftsmodell vollständig neu ausgerichtet und den veränderten Bedingungen angepasst. Risiken und Fremdkapitalanteil wurden laut Rohner erheblich zurückgefahren. Dieses würden Bilanz und Gesamtrisiko weiter reduziert. Verschiedene Geschäfte seien aufgegeben worden.

Laut Investmentbank-Chef Jerker Johansson konzentriert sich die Bank auf das Investmentbanking, das Aktiengeschäft sowie das kundenbezogene Fixed-Income-Geschäft inklusive Devisengeschäft. Oberste Priorität für 2009 sei, wieder profitabel zu werden.

(ap/sda/stom)

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P. Schmid, Sursee

Verfasst am: 10.2.2009 13:40

Kosmetik, was solls ...

Was ich heute gehört und gesehen habe, spricht... mehr

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