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UBS baut 600 - 800 Jobs in der Schweiz ab

Dienstag, 10. Februar 2009, 8:28 Uhr, Aktualisiert 14:03 Uhr

2,2 Mrd. Fr. Boni werden ausbezahlt

In der Abteilung Investment-Banking der UBS müssen weitere 2000 Stellen bis Ende 2009 abgebaut werden, davon sind laut Konzernchef Marcel Rohner 600 - 800 Jobs in der Schweiz betroffen. Zuvor schon war die Streichung von 9000 Stellen angekündigt worden. Die Boni-Zahlungen belaufen sich auf 2,2 Mrd. Fr.

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Rohner meinte, dass der Arbeitsplatzverlust auch die Schweiz treffen werde, dies sei aber im Grundsatz bereits angekündigt gewesen, sagte er an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich. Man wolle den Abbau aber vor allem mit Fluktuationen bewältigen, betonte Rohner.

Es gelte jezt, das schlimme 2008 abzuhaken, sagte Rohner. Die Bank verzeichne an vielen Fronten Fortschritte, gab sich der Bankchef optimistisch.

Seit Beginn der Finanzkrise hat das Finanzinstitut die Zahl der Arbeitsplätze um insgesamt 11'000 reduziert. Nach dem neuen Abbau wird es beim Investment-Banking der UBS noch 15'000 Stellen geben. Vor rund einem Jahr waren es noch fast 22'000 Stellen. Bei den anderen Bereichen der UBS kommt es zu keinen Stellenreduktionen.

Die UBS zahlt für das vergangene Jahr variable Löhne in der Höhe von 2,2 Milliarden Franken. Davon betreffen 1,8 Mrd. Fr. das Geschäftsjahr 2008. 1 Milliarde davon sind Leistungen, welche die UBS den Mitarbeitern vertraglich zugesichert habe.

Hinzu kommen 1,6 Milliarden Franken an aufgeschobenen Lohnzahlungen, die ab 2010 nur zur Auszahlung kommen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind, wie die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma berichtet.

In den Genuss der Boni kommen mehrheitlich Mitarbeitende der unteren und mittleren Hierarchieebenen. Konzernleitung und Verwaltungsrat gehen, wie früher berichtet, leer aus. Die Finma räumt in ihrem Bericht ein, dass eine Auszahlung von variablen Vergütungen grundsätzlich nicht angebracht sei, wenn eine Unternehmung das Geschäftsjahr mit einem hohen Verlust abschliesse.

«Dies gilt erst recht, wenn wie im Falle der UBS staatliche Stützungsmassnahmen in enormer Höhe beansprucht werden», schreibt die Aufsichtsbehörde. Gleichwohl anerkenne die Finma, dass aus gewichtigen geschäftspolitischen und rechtlichen Gründen eine Abweichung von vorgenanntem Prinzip angezeigt sein könne. Begründet wird die Ausnahme vor allem mit der Konkurrenzsituation. Viele Konkurrenten der UBS in der Schweiz wie im Ausland zahlten deutlich höhere variable Vergütungen.

(agenturen/fasc)

Kommentare aktiv...

R. Hauri, Baden

Verfasst am: 13.2.2009 22:36

Tollhaus

Super,zuerst kassieren Sie noch hunderte von... mehr

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H. Riederer, S. Antonino

Verfasst am: 10.2.2009 18:28

Schon seltsam J. Isenschmid

Sie haben so vehemmt für ein Ja plädiert, Also... mehr

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J. Isenschmid, Luzern

Verfasst am: 10.2.2009 15:42

Filz

Natürlich äussere ich hier nur Vermutungen,... mehr

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