Schweiz
Sozialhilfebezüger sollen Steuern zahlen
Kanton Bern lanciert Standesinitiative
Sozialleistungen sollen künftig der Steuerpflicht unterstellt werden. Der Kanton Bern hat eine entsprechende Standesinitiative eingereicht.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Dies soll verhindern, dass Sozialhilfebezüger mehr Geld im Portemonnaie haben als Erwerbstätige mit bescheidenem Einkommen.
Diese paradoxe Situation kann nach heutiger Rechtslage wegen so genannter Schwelleneffekte eintreten. Für Sozialhilfebeziehende lohnt es sich daher möglicherweise nicht, eine Arbeit anzunehmen, oder den Beschäftigungsgrad zu erhöhen. Bestraft werden dagegen Erwerbstätige mit kleinem Einkommen, die regulär Steuern zahlen.
Die Berner Regierung sieht die Lösung in einem Kombinationsmodell: Einerseits sollen per Änderung von Bundesrecht die Sozialhilfeleistungen der Steuerpflicht unterstehen. Andererseits soll das Existenzminimum teilweise von der Steuerpflicht befreit werden.
Diese Steuerbefreiung soll im Rahmen der kantonalen Steuergesetzrevision 2011 umgesetzt werden, die sich zurzeit in der Vernehmlassung befindet. Dem Kanton Bern entstünden durch die Änderungen Mindereinnahmen von 40 Millionen Franken. Die Gemeinden müssten auf 21 Millionen Franken verzichten.
(sda/weis)
Meldungen im Tagesverlauf
- Assad tötet weiterhin sein syrisches Volk
- Credit Suisse hat ein mageres Jahr hinter sich
- First Lady Michelle Obama hüpft sich zum Sieg
- Orell Füssli: Buchhandel drückt massiv auf den Gewinn
- Auf dem Tenniscourt: «Fedrinka» bekommen süssen Besuch
- Herzogin Catherine: Erster offizieller Auftritt ohne William
- Davis Cup 1992: Schweiz schnupperte am grossen Triumph
- Shaqiri definitiv zu Bayern München
- Overtime-Sieg von Anaheim
- Zankapfel Renten – Einigung in Athen lässt auf sich warten
- Kadetten vor kapitalem Heimspiel
- Skihütten-Feeling im Auto – dank Cheminée
- 38-jähriger Familienvater stirbt bei Lawinenunfall am Pilatus
- UNO erwägt gemeinsame Beobachtermission mit Arabern in Syrien
- 3D-Drucker erstellt Objekte auf Knopfdruck
- Gespräche über Nacht: Einigung in Athen in Sicht


38-jähriger Familienvater stirbt bei Lawinenunfall am Pilatus
Credit Suisse hat ein mageres Jahr hinter sich
3D-Drucker erstellt Objekte auf Knopfdruck
Skihütten-Feeling im Auto – dank Cheminée
Orell Füssli: Buchhandel drückt massiv auf den Gewinn
Zankapfel Renten – Einigung in Athen lässt auf sich warten
Bahnhofstrasse so teuer wie noch nie
Häufige Eisenbahn-Suizide von Schweizer Jugendlichen
US-Rechtsprofessor: «Nichts wirkt abschreckender als eine erhängte Bank»
Mann bei Hausbrand in Horw getötet
Hersteller will Preis für Gripen senken
AKW Mühleberg notfallmässig abgeschaltet
SVP will keinen kriminellen Zuppiger

















F. Iseli, Bern
Verfasst am: 10.2.2009 6:54
Die 61 Millionen...
sind nicht rückzahlbare Sozialleistungen,... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
R. Punzel, Waldmeister
Verfasst am: 10.2.2009 6:23
das sind keine 61mio kosten...
sonder vorleistungen, die der betroffene im... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
B. Scheidegger, Bern
Verfasst am: 9.2.2009 21:38
B. Gregori
Mir fliegt das viele Papier von KK, Bank, Vers.... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten