Schweiz
Zeitung nach Wunsch
Pilotprojekt der Post ergänzt Angebot
Die Schweizerische Post will durch ein flexibles Zeitungsabonnement ihr Angebot erweitern. Bis Ende Februar läuft ein Pilotversuch in welchem Testpersonen ihre Zeitung nach Wunsch zusammenstellen. 100 Personen aus dem Raum Zürich nehmen daran teil.
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Im Angebot stehen rund 20 in- und ausländische Blätter, aus deren Einzelteilen der Leser seine Zeitung kombinieren kann.
Zur Auswahl stehen bisher vier Schweizer Zeitungen: der «Tages-Anzeiger», die «Freiburger Nachrichten», die «Südostschweiz» und das «Zofinger Tagblatt». Weitere Zeitungen aus Deutschland, Österreich, Spanien und den USA komplettieren das Angebot.
So liest der Abonnent beispielsweise den Inlandteil des «Tages-Anzeigers», den Regionalteil der «Freiburger Nachrichten» und den Politik-Teil der «Washington Post». Zusätzlich erhalten die Abonnenten täglich eine elektronische Ausgabe.
Das flexible Zeitungsabonnement kommt in einer Zeit, in der viele Bezahlzeitungen mit sinkenden Leserzahlen kämpfen - die Gratisblätter laufen ihnen den Rang ab. Einige Verlagshäuser mussten bereits Stellen streichen, weil zudem die Inserateeinnahmen wegen der Wirtschaftsflaute zurückgingen.
«Das Angebot soll den Verlagen eine Ergänzung für den Vertrieb bieten», sagte der Post-Sprecher. Die Post wolle sie nicht konkurrenzieren.
Ob die Post den Service «Personal News» je schweizweit anbietet und wie viel er kosten würde, soll erst die Auswertung der Testphase ergeben. Der Preis für ein Abonnement käme aber höher zu stehen als eine Tageszeitung, räumte der Sprecher ein. Grund seien die Druckkosten.
(sda/weis)
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