International
UNO kritisiert Zugang zum Gazastreifen
Organisation braucht 613 Millionen Dollar
Internationale Helfer haben weiterhin nur ungenügenden Zugang zum Gazastreifen. Um der notleidenden Bevölkerung helfen zu können, brauche es einen dauerhaften Waffenstillstand und die Öffnung aller Grenzübergänge, fordert die UNO. Um der Bevölkerung im Gazastreifen zu helfen, benötigt die Organisation 613 Millionen Dollar für die nächsten neun Monate.
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Zudem dürfe sich keine der Konfliktparteien politisch bei der Verteilung von Hilfsgütern einmischen, sagte der Nothilfekoordinator der Vereinten Nationen, John Holmes, in Genf.
Seit dem Ende der israelischen Offensive vor rund zwei Wochen könnten täglich maximal 150 Lastwagen den Grenzübergang Kerem Shalom passieren. Um die Bedürfnisse der palästinensischen Bevölkerung zu decken, wären aber 500 bis 600 Lastwagen pro Tag nötig.
«Es braucht einen vollständigen, vorhersehbaren und systematischen Zugang (zum Küstenstreifen) und die Öffnung aller Grenzübergänge, nicht nur für die humanitäre Hilfe, sondern auch für kommerzielle Güter», forderte Holmes.
«Die palästinensische Bevölkerung muss nicht nur überleben können, sondern soll auch selbstständig ihren wirtschaftlichen Aktivitäten nachgehen können. Es ist zudem wichtig, dass niemand die Hilfe vor Ort politisch kontrolliert», sagte Holmes. Dies gelte sowohl für die israelischen wie auch für die palästinensischen Behörden.
Holmes sagte, ihm sei nicht bekannt, dass die im Gazastreifen herrschende Hamas humanitäre Hilfslieferungen der UNO abzweige. Es sei jedoch möglich, dass dies im Fall bilateraler Hilfe geschehe.
Die israelischen Behörden seien vor allem über Lieferungen von Baumaterial wie Zement und Röhren besorgt, welche die Hamas für militärische Zwecke missbrauchen könnte.
Um der Bevölkerung im Gazastreifen zu helfen, benötigt die UNO 613 Millionen Dollar für die nächsten neun Monate. Laut Holmes hat die internationale Gemeinschaft positiv auf den Hilfsappell von Mitte Januar reagiert. Bislang seien der UNO 80 Millionen Dollar versprochen worden.
Bei den 613 Millionen handelt es sich jedoch nur um Gelder für die Nothilfe. Die Kosten für den Wiederaufbau sind darin nicht eingeschlossen und werden weit höher beziffert.
(sda/widb)
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B. Zbinden, Muttenz
Verfasst am: 3.2.2009 16:29
A Guant
Dieser Schwachsinn ist Geschichte und kann in... mehr
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B. Zbinden, Muttenz
Verfasst am: 3.2.2009 16:26
A Guant 4
Korrektus mit drei Phasenplan,meinte ich... mehr
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A. Guant, Sunybeach
Verfasst am: 3.2.2009 14:57
@Zbinden "Ihre Poesie"
..mit der Zeit glaubt man selbst an den... mehr
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