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WEF-Manager als Flüchtlinge

Samstag, 31. Januar 2009, 10:20 Uhr, Aktualisiert 17:23 Uhr

«Refugee Run» simuliert Leben auf der Flucht

Stacheldraht statt Luxus-Lounge: Das UNHCR bietet am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos den anwesenden Managern die Möglichkeit in die Haut eines Flüchtlings zu schlüpfen. Minenfelder, Geiselnahme und Leben in Zelten inklusive.

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Das Leben als Flüchtling

Der US-Milliardär Richard Branson hat am Freitag zwischen zwei Treffen an der Aktion teilgenommen. Eine Stunde lang konnte er die Erfahrung machen, wie das Leben von Millionen von Personen aussieht, die vor Verfolgung, Krieg oder Naturkatastrophen flüchten müssen.

Die Simulation beginnt in einer dunklen Garage. Plötzlich kommt es zu einer Explosion und bewaffnete Männer stürmen hinein. Zur Flucht gezwungen, müssen die Teilnehmer ein simuliertes Minenfeld durchqueren. An einer mit Stacheldraht gesicherten Grenze werden die falschen Flüchtlinge von Soldaten ausgeplündert.

Milliardär Branson will seine Uhr nicht einfach hergeben, doch der Soldat-Schauspieler, ein ehemaliger Flüchtling, lässt sich nicht beirren. Frauen müssen Telefone und Ringe abgeben. Zelte, minimale Essensrationen, fiktive Verletzungen, Prügeleien und Gefängnisse tragen dazu bei, die Welt von echten Flüchtlinge nachzubilden.

Am Ende der Simulation gibt ein zerzauster Branson denn auch zu, das das Ganze sehr realistisch war.

«Refugee Run» wurde vom UNHCR, dem «Global Risk Forum Davos» und der «Crossroads Foundation» organisiert.

Durch die Aktion wollen die Veranstalter die Manager am WEF auf das Los von 32,9 Millionen Flüchtlingen aufmerksam machen und ihr Bewusstsein für die globalen Herausforderungen zu schärfen.

Die internationale Gemeinschaft müsse mit der selben Entschossenheit Leben retten, wie sie Banken rettet, sagte der UNO-Hochkommissar für Flüchtlinge, António Guterres.

(sf/hesa)

Kommentare aktiv...

W. Wyssmann, Derendingen

Verfasst am: 31.1.2009 20:18

Hallo O. Toneatti, schön, von Ihnen zu lesen

Ja, das ist es eben. Zu obigem Spielchen der... mehr

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B. Scheidegger, Bern

Verfasst am: 31.1.2009 20:16

W. Wyssmann, Derendingen

Verfasst am: 31.1.2009 20:13

Nein, jetzt komme ich nicht mehr mit

Und auf den Kommentar mit der DORIS darf nicht... mehr

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