zum Inhalt
zu weiterem Inhalt
zu den Hauptkategorien
zu den Unterkategorien

Gegen 18 Uhr hatten sich vor der Heiliggeistkirche zunächst rund 100 Personen versammelt. Der Kundgebungszug wuchs dann auf rund 250 Personen an. Die Demonstration verlief friedlich, Polizeikräfte waren keine zu sehen.
Wirtschaftliche Interessen versus Versammlungsfreiheit
Die Kundgebung in Bern wurde unter anderem von der Jungen Alternative JA!, attac, dem Grünen Bündnis und der JUSO Schweiz unterstützt.
Verschiedene Rednerinnen und Redner kritisierten an der Demonstration den «unverhältnismässigen Polizeieinsatz» vom Dienstag. Die Polizei hatte mit einem Grossaufgebot den Besuch des chinesischen Premiers Wen Jiabao in Bern von der Öffentlichkeit abgeschirmt. Vor dem Polizeikordon demonstrierten mehrere Dutzend Tibeter friedlich. Einige wurden festgenommen, andere weggewiesen.
Die grossräumige Absperrung des Bundesplatzes vor und während des Besuchs von Wen Jiabao sowie das riesige Polizeiaufgebot zeige, dass die wirtschaftlichen Interessen höher gewichtet würden als die Versammlungsfreiheit, so die Redner.
«Nicht einfach zu Hause sitzen»
Ein Vertreter der Tibeter Gemeinschaft in der Schweiz betonte erneut die verzweifelte Lage seiner Landsleute in Tibet. «Da können wir nicht einfach zu Hause sitzen, wenn der chinesische Premier nach Bern kommt», sagte dieser.
Einschränkungen der Meinungsfreiheit gebe es im Zusammenhang mit dem Weltwirtschaftsforum in Davos auch in anderen Städten, namentlich in Genf, wo eine Anti-WEF-Kundgebung verboten wurde, betonten die Kundgebungsorganisatoren.
(sda/weis)
Seitenende
Startseite
zur Unterrubrikenauswahl
zum Inhalt
Kontakt
Sitemap
Suche
Weitere Inhalte
Hauptrubriken Auswahl
Sendungen A-Z
H. Dubacher
Dübendorf
Verfasst am:
30.1.2009 17:13
Überlasse ich lieber den ideologisierten linken... mehr …
Heiklen Inhalt melden antworten
N. Binsberger
St. Gallen
Verfasst am:
30.1.2009 9:50
China macht uns vor, wie ein Wirtschaftsstandort... mehr …
Heiklen Inhalt melden antworten
R. Fauser
Augsburg
Verfasst am:
29.1.2009 22:16
wie steht`s um die Meinungsfreiheit beim zürcher... mehr …
Heiklen Inhalt melden antworten