International
Weltsozialforum in Brasilien eröffnet
Gegenveranstaltung zum WEF in Davos
Rund 100'000 Globalisierungsgegner aus allen Teilen der Welt haben sich in der brasilianischen Stadt Belem zum diesjährigen Weltsozialforum versammelt. Zu den Rhythmen von Sambatrommeln zogen sie auf einem Protestmarsch durch die Strassen der Millionenstadt im Amazonasdelta.
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Im Mittelpunkt des Treffens, das bis 1. Februar zeitgleich zum Weltwirtschaftsforum in Davos stattfindet, steht die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise.
Eigentlich sollte sich das internationale Gipfeltreffen der Globalisierungskritiker und sozialen Bewegungen in erster Linie mit dem Klimawandel beschäftigen. Daher war Belem als Tagungsort gewählt worden, um auf die Gefährdung des artenreichen Regenwalds und das Schicksal der brasilianischen Ureinwohner aufmerksam zu machen.
Inzwischen hat sich jedoch die Diskussion über die Finanzkrise in den Vordergrund geschoben, die die Vertreter der Basis nicht allein dem «elitären Zirkel aus Politik und Ökonomie» in Davos überlassen wollen, wie es ein Sprecher von Attac Deutschland formuliert. «Die Bankrotterklärung des neoliberalen Weltwirtschaftssystems liegt auf dem Tisch.»
Dem wollen die Teilnehmer des Forums Alternativen gegenüberstellen und eine gemeinsame Strategie zur Mobilisierung überlegen. Im Gespräch ist ein weltweiter Aktionstag am 28. März, kurz vor dem Weltfinanzgipfel der 20 grössten Industrie- und Schwellenländer (G-20) am 2. April in London.
Käme ein solcher Beschluss zustande, wäre das auch eine Antwort auf Kritiker, die dem Forum Beliebigkeit und mangelnde Durchschlagskraft vorwerfen.
(ap/buet)
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M. Huwyler, Buchs
Verfasst am: 29.1.2009 13:06
Neoliberales Weltwirtschaftssystem
Für mich ist das WEF eine Verarschung . Klingt... mehr
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