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Gummischrot gegen WEF-Aktivisten

Samstag, 24. Januar 2009, 23:57 Uhr, Aktualisiert 26.01.2009, 8:56 Uhr

Anti-WEF-Demo in Solothurn

Einige Dutzend Personen haben sich in Solothurn zu einer Kundgebung gegen das Weltwirtschaftsforum (WEF) versammelt. Eine grosse Demonstration wurde von der Polizei verhindert, teilweise unter Einsatz von Gummischrot.

Ein Transparent gegen das World Economic Forum.
Proteste gegen das World Economic Forum (WEF) - wie hier im vergangenen Jahr in Bern - hat es jetzt auch in Solothurn gegeben. (reuters / archivbild)

Eine grössere Gruppe mit zum Teil gewaltbereiten Linksaktivisten habe vom Bahnhof her in die Innenstadt vordringen wollen, sagte Frank Welhelm, Sprecher der Kantonspolizei Solothurn.

Die teils vermummten Personen seien mit dem Zug von Bern her gekommen. Sie wurden kontrolliert und einzelne zur näheren Abklärung abgeführt, wie die Polizei in einer Mitteilung schreibt.

Bei der Durchsicht von Kleidern und Gepäck seien diverse gefährliche Gegenstände zum Vorschein gekommen.

Nach Angaben der Polizei versammelten sich gleichzeitig gegen 80 Personen auf dem Klosterplatz in der Innenstadt, um an der nicht bewilligten Anti-WEF-Demonstration teilzunehmen.

Kleinere Gruppen 

Ein grösseres Aufgebot von Kantons- und Stadtpolizei habe mit Unterstützung der Berner Polizei verhindert, dass sich die beiden Gruppen vereinigen, heisst es in der Mitteilung. Vom Klosterplatz ausgehend zogen demnach einzelne Gruppen um und durch die Stadt.

Schwerpunkte waren der Aarequai, die Reithalle sowie das Gebiet Rollhafen in der Vorstadt. Zeitweise musste die Polizei die Rötibrücke für den Verkehr sperren.

Am nördlichen Ende setzte sie zudem Gummischrot ein, als Demonstranten eine Absperrung durchdringen wollten.

Keine Schäden 

Gegen 22 Uhr beruhigte sich die Situation. Informationen über Sachbeschädigungen gab es nach Angaben der Polizei nicht. WEF-Gegner hatten auf der Internetsite indymedia.org zu einer Kundgebung am Samstagabend in Solothurn aufgerufen.

Dort finden zurzeit die Filmtage statt. Den Besuchern der Filmtage sollte aufgezeigt werden, «dass Widerstand gegen den zerstörerischen Kapitalismus an jedem Ort möglich und nötig ist.»

(sda/halp)

Kommentare aktiv...

R. Fauser, Augsburg

Verfasst am: 26.1.2009 20:11

R. Schwachsinn,

Ihr müsst Eure Regierung zurückpfeifen bei... mehr

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R. Schwachsinn, Bern

Verfasst am: 26.1.2009 9:58

@V. eydt

Nachtrag zu meiner Antwort unten: Sie schreiben... mehr

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R. Schwachsinn, Bern

Verfasst am: 26.1.2009 9:54

Falsch...

...wer ist wohl für eine globalisierte... mehr

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