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Exklusive Bilder des Brandes in Kölliken

Freitag, 16. Januar 2009, 11:58 Uhr, Aktualisiert 20:28 Uhr

Rückbau der Sonderdeponie geht am Montag weiter

Die Sanierung der Sondermülldeponie Kölliken kann weitergehen. Nach einem Spontanbrand im Juni 2008 mussten die Abbauarbeiten unterbrochen werden. «Schweiz aktuell» zeigt heute Abend exklusive Bilder der acht Meter hohen Stichflamme, die zum Unterbruch führte.

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Verschärfte Sicherheitsmassnahmen in Kölliken

Am frühen Morgen des 26. Juni 2008 entzündeten sich Magnesiumspäne spontan und erzeugten während vier Minuten eine acht Meter hohe Feuersäule, welche das Hallendach, Teile der Beleuchtung und der Brandmeldeanlage beschädigte.

Am kommenden Montag rollt der Rückbau der grössten Sondermülldeponie der Schweiz wieder an. Knapp sieben Monate nach dem überraschenden Spontanbrand in der riesigen Abbauhalle im aargauischen Kölliken gelten nun schärfere Sicherheitsbestimmungen.

Neu wird nun der freigelegte Sondermüll mit einer Wärmebildkamera überwacht. Zudem dürfen nur noch in Ausnahmefällen Facharbeiter in Schutzanzügen und Sauerstoffmasken sich in der Nähe der offenen Deponie aufhalten. Sämtliche Arbeiten müssen aus speziell brandgeschützten Baggern oder Beobachtungsfahrzeugen ausgeführt werden.

Diese neue sicherere Arbeitsweise erschwert den Rückbau. Ob damit die Deponie langsamer ausgehoben wird als im Fahrplan vorgesehen ist, wird sich zeigen.

Das Ende der ersten Rückbauetappe und damit der Beginn der Umbauarbeiten der Manipulationshalle ist neu für Ende August 2009 vorgesehen. Die Umbauarbeiten werden anschliessend bis Mitte März 2010 dauern.

Der Rückbaubeginn der zweiten Rückbauetappe erfolgt voraussichtlich im April 2010. Ursprünglich sollte die rund 700 Millionen Franken teure Sanierung Ende 2012 abgeschlossen werden.

«Schweiz aktuell» zeigt zum ersten Mal die Brandbilder, welche eine Überwachungskamera damals geschossen hat und berichtet über das neue, noch sicherere Arbeitskonzept des rund 30-köpfigen Rückbauteams.

Mehr dazu sehen Sie heute Abend um 19 Uhr in «Schweiz aktuell» auf SF1.

(sf/stom)

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W. Wyssmann, Derendingen

Verfasst am: 17.1.2009 12:54

Wo viele verantwortlich waren

ist nunmehr keiner mehr verantwortlich. Wir sind... mehr

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