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Schwab: «WEF 2009 wird aussergewöhnlich»

Freitag, 9. Januar 2009, 19:16 Uhr, Aktualisiert 10.01.2009, 15:05 Uhr

Treffen im Strudel der Wirtschaftskrise

Das Weltwirtschaftsforum WEF hat noch nie in einer so speziellen Situation stattgefunden. Dies sagt Gründer Klaus Schwab. Das 39. WEF stehe deshalb unter dem Motto «Die Welt nach der Krise gestalten».

Porträt Schwab, er hebt die Hand.
Klaus Schwab rechnet mit einem speziellen WEF. (reuters)

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Es gehe darum, Perspektiven für einen Ausweg aus der Krise aufzuzeigen, sagte Schwab in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung «Le Temps». «Wir stehen unter grossem Druck, Antworten auf die Fragen zu finden, die sich die Teilnehmer stellen.»

Trotz des Einbruches an Finanzmärkten und Weltwirtschaft sei das WEF seit dem Sommer weiter gewachsen, erklärte Schwab weiter.

Ausgeschiedene Mitglieder wie die in der Finanzkrise untergegangene US-Investmentbank Lehman Brothers seien durch neue ersetzt worden. «Wir haben immer noch rund 1000 Mitglieder», sagte Schwab. Diese zahlten nach wie vor einen Jahresbeitrag von 42'500 Franken.

In Davos habe das WEF die Kapazitätsgrenzen erreicht, «denn wir wollen, dass mindestens die Hälfte der Teilnehmer nicht aus der Wirtschaftswelt kommt.»

(sda/meip)

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