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International

Kuba erlaubt privaten Hausbau

Montag, 5. Januar 2009, 1:34 Uhr

Staat überfordert - Hurrikan-Folgen

Die kubanische Regierung will den Bürgern des Inselstaates künftig den privaten Hausbau erlauben. Auf diese Weise könnten binnen kurzer Zeit hunderttausende neuer Wohnungen entstehen, sagte Präsident Raúl Castro.

Ein vom Sturm total zerstörtes Haus an dem ein Auto vorrüberfährt.
Die Hurricane «Gustav» und «Ike» von 2008 haben bei vielen Wohnhäusern nur wenig Steine auf den anderen gelassen - und die Wohnungsnot weiter vergrössert. (reuters)

Die Kubaner sollten dabei konkrete Anweisungen über die erlaubte Grösse ihrer Wohnhäuser erhalten, sagte er im Fernsehen. Sie sollten dazu künftig privates Geld einsetzen.

Der Wohnungsbau war in Kuba in den vergangenen 50 Jahren vor allem Regierungssache. Die Nachfrage übersteigt jedoch bei weitem das Angebot, in dem Inselstaat herrscht akute Wohnungsnot.

Derzeit schafft Kuba nur die Hälfte seines selbstgesteckten Ziels von 100'000 neuen Wohnungen pro Jahr. Die Wohnungskrise wurde durch drei Hurrikane im vergangenen Jahr noch verschärft, die rund eine halbe Million Wohnungen zerstörten.

(sda/afp/halp)

Kommentare aktiv...

E. Anmerkender, Deutschland

Verfasst am: 5.1.2009 2:10

Haubau-Korrektur...

...soll natürlich Hausbau heißen

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E. Anmerkender, Deutschland

Verfasst am: 5.1.2009 2:08

Haubau bei der "Versorgungslage"?

Na dann mal los, Raul ..

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