Kultur
Graffiti-Künstler Naegeli hat Ärger mit der Justiz
Polizei stoppt Sprayaktion des Schweizers
Der als «Sprayer von Zürich» bekannte Künstler Harald Naegeli ist in Düsseldorf wegen einer Sprüharbeit mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Als er ein Bürogebäude mit einem Graffito verzieren wollte, stoppte ihn ein Zeuge und rief die Polizei.
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Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft bestätigte entsprechende Medienberichte. Seine Verteidigung «Das ist Kunst!» half dem 69-Jährigen nichts.
Wegen der Sprüherei an einem Oktobermorgen wird nun wegen Sachbeschädigung ermittelt. Angeblich hat sich der Künstler aber inzwischen mit dem Hausbesitzer geeinigt und will die abstrakten Linien seines Graffitos wieder entfernen lassen.
Als «Sprayer von Zürich» war Naegeli in den frühen 80er-Jahren international bekanntgeworden und hatte für seine Leidenschaft häufiger Anzeigen kassiert. Nach seinen nächtlichen Sprayaktionen in der Schweiz hatte der Künstler 1984 sogar eine halbjährige Haftstrafe wegen Sachbeschädigung verbüssen müssen.
Charakteristisch für Naegelis Graffiti sind knapp skizzierte, dürre menschliche Figuren.
(sda/hesa)
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