Schweiz
Widerstand gegen neue AKW-Gesuche
SP spricht von «weltfremdem» Verhalten
Die Linke kritisiert die AKW-Gesuche der BKW und Axpo heftig: Die SP spricht in einem Communiqué von einem «weltfremden Gesuch». Die Grünen kündigten ihrerseits bereits das Referendum an, falls die Energiekonzerne bei ihren Plänen bleiben sollten.
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Die bestehenden fünf Schweizer Atomkraftwerke dürften nach ihrer Abschaltung nicht durch neue ersetzt werden, teilte die SP mit. Die Atom-Technologie sei veraltet, teuer, hochgradig gefährlich und hinterlasse Tausenden von kommenden Generationen ein unlösbares Problem in Form von tonnenweise hochradioaktivem Abfall.
Der BKW und Axpo wirft die SP Sturheit vor. Statt saubere Kraftwerke mit Windenergie, Biomasse oder Sonne zu erwerben, setze sich die Atomlobby über alle Signale hinweg und versuche zwei neue AKW durchzuboxen.
Es stehe jedoch bereits heute fest, dass das Schweizer Stimmvolk in dieser Frage das letzte Wort haben werde. Die Chancen stünden dabei sehr gut, dass die atomaren Phantasien der Stromkonzerne platzten.
Auch die Grünen kündigten in einem Communiqué «entschiedenen Widerstand» an. Falls nötig, werde man zusammen mit der «Allianz Stopp Atom» das Referendum ergreifen.
Die Organisation «Nie wieder Atomkraftwerke Bern» sprach von einer «Frechheit». AKW brächten eine Reihe ungelöster Probleme wie die Endlagerung, die Uranabhängigkeit vom Ausland, die Terrorgefahr oder die unzureichende Haftpflichtversicherung mit sich.
(sda/hesa)
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D. Dagobert, Pfaefers
Verfasst am: 5.12.2008 19:34
Kraftwerke
Die Linken wissen es ja, der Strom kommt aus der... mehr
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F. Frei, Buriram
Verfasst am: 5.12.2008 6:30
Die Naiven wissen es wieder mal genau
Solange der Stromkonsum in der Schweiz... mehr
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R. Schwachsinn, Bern
Verfasst am: 5.12.2008 6:22
Zwischen beschliessen...
...und realisieren (bzw. in welcher Art und... mehr
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