Schweiz
Raucherliga lanciert Volksinitiative
«Klare Verhältnisse» in St. Gallen erwünscht
Der Raucherliga stinkt das Rauchverbot im Kanton St. Gallen ganz gewaltig. Innert zwei Wochen will sie 6000 Unterschriften für einen Initiative sammeln, die bediente Fumoirs zulässt.
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Christian Hostettler, Präsident der Raucherliga, bezeichnet das am 1. Oktober im Kanton St. Gallen in Kraft getretene Gesetz zum Schutz vor Passivrauchen als «Rohrkrepierer». Behördenwillkür, eigenmächtige Anwendung des Gesetzes durch die Gemeinden und Einbussen für die Wirte hätten die Raucherliga dazu bewogen, eine Initiative zu lancieren.
«Wir wollen klare Verhältnisse schaffen», sagte Hostettler. Die Initiative verlangt, dass alle Restaurants, die nicht grösser als 80 Quadratmeter sind, als Raucherbeiz zugelassen werden und bediente Fumoirs möglich sind.
Der Vorschlag der Raucherliga entspricht dem im Oktober verabschiedeten Bundesgesetz zum Schutz vor dem Passivrauchen. Die Raucherliga hofft, innerhalb von zwei Wochen die nötigen 6000 Unterschriften zusammenzubekommen. «Die Raucher und die Wirte müssen jetzt Vollgas geben», sagt Hostettler. Ende Dezember soll die Initiative eingereicht werden.
Unterstützung erhält die Raucherliga von Gastro St. Gallen, dem Kantonalverband für Hotellerie und Restauration. Im Kanton St. Gallen herrsche ein grosses Chaos und viele Wirte hätten seit der Einführung des Rauchverbots Einbusse erlitten, sagte der Vizepräsident von Gastro St. Gallen Bruno Schneider. Es brauche unbedingt eine gesamtschweizerische Lösung.
Gastro St. Gallen hat allen 1300 Mitgliederbetrieben mit der Verbandszeitung auch Unterschriftenbögen mitgeliefert. Nur durch die Unterstützung der Initiative der Raucherliga habe man eine Chance gegen die Lungenliga anzutreten, sagte Schneider.
Die Lungenliga hat zusammen mit der Ärztegesellschaft und der Krebsliga im Kanton St. Gallen noch vor der Einführung des Rauchverbots eine Unterschriftensammlung gestartet. Inzwischen haben über 9000 Personen die Volksinitiative «Schutz vor dem Passivrauchen» unterschrieben.
Dem Komitee geht das seit dem 1. Oktober im Kanton geltende Rauchverbot zu wenig weit. Die Initiative fordert ein Rauchverbot ohne Ausnahmen. Die Unterschriftensammlung geht bis Mitte Dezember weiter, wie die Initianten mitteilten.
Eingereicht werden müssen die Unterschriften der Lungenliga spätestens am 12. Januar 2009. Wenn die Raucherliga ihr Ziel bis dahin ebenfalls erreicht, könnten im kommenden Jahr beide Vorlagen gleichzeitig zur Abstimmung kommen.
(sda/hesa)
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P. Müller, Zürich
Verfasst am: 2.12.2008 20:18
Danke.....
und genau diese Spezies möchte verstanden... mehr
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M. Bischof, Calpe
Verfasst am: 2.12.2008 18:05
ts,ts,ts,
Christian, chasch es nöd lo. Wiiter so!
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K. Dexter, Bern
Verfasst am: 2.12.2008 17:34
verlogen
was für eine heuchelei! da wird hanf zum... mehr
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