International
Konsequente Bestrafung von Gewalt an Frauen
UNO-Hochkommissarin unzufrieden mit gängiger Praxis
Gewalt gegen Frauen muss nach Ansicht der UNO-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay wirklich geahndet werden. Sie dürfe nicht straffrei bleiben. Auch sollte die Rolle der Frauen bei Friedensverhandlungen in Konflikten gestärkt werden.
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Dies forderte Pillay in einer in Genf veröffentlichten Erklärung zum «Internationalen Tag der Abschaffung von Gewalt gegen Frauen».
Die häufig gängige Praxis der Straffreiheit krimineller Akte gegen Frauen müsse gestoppt werden. «Vergewaltigung ist ein Verbrechen und es muss bestraft werden, und das muss man auch sehen können», erklärte die UNO-Menschenrechtskommissarin, die selber Richterin war.
Nirgendwo werde dies deutlicher als im Kongo. Dort seien in den vergangenen zehn Jahren Hunderttausende von Frauen vergewaltigt, geschlagen, versklavt oder getötet worden, ohne das wirklich jemand dafür bestraft wurde.
Sie begrüsse, dass es nun Friedensverhandlungen im Kongo gebe, erklärte Pillay. Sie fürchte aber, dass wieder einmal die Frauen an den Rand gedrängt würden. «Frauen müssen in Friedensverhandlungen mit eingebracht werden und eine vollwertige Rolle dabei spielen, wenn Sicherheit und Gerechtigkeit wieder hergestellt werden sollen», erklärte sie. Dies gelte auch für das volle Mitspracherecht über die Zukunft ihres Landes.
(sda/kooe)
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J. Stump, Zürich
Verfasst am: 26.11.2008 17:43
Sie haben zwar Recht, Herr Nanni...
aber ich sehe keinen Zusammenhang zwischen dem,... mehr
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F. Nanni, Schagen, SA
Verfasst am: 25.11.2008 16:26
Recht hat sie...
... nur, der Lack der Zivilisation ist recht... mehr
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