International
Strassenschlacht in Athen
Rechte, Migranten und Autonome beteiligt
In Athen sind bei Schlägereien zwischen Rechtsextremen, Migranten und Autonomen am Montagabend mehrere Menschen verletzt worden. Zu den Zusammenstössen kam es nach Angaben der Polizei, als Bewohner des Stadtteils Agios Panteleimon gegen die gestiegene Kriminalität in ihrem Viertel demonstrierten.
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Unter die Demonstranten mischten sich Rechtsradikale, die wahllos Migranten angriffen. Mehrere hundert linksgerichtete Autonome eilten daraufhin den bedrängten Ausländern zur Hilfe. ^
«Es war ein Schlachtfeld. Hunderte Menschen flohen in Panik aus der Region. Rechtsextreme, Migranten und Autonome schlugen sich die Köpfe ein», berichtete ein Einwohner. Die Polizei beendete die Ausschreitungen unter Einsatz von Tränengas.
Wegen der seit Jahren andauernden Welle von Flüchtlingen ist mittlerweile jeder zehnte Einwohner Griechenlands ein Ausländer.
Athen hat in den vergangenen 15 Jahren mehr als 700'000 Einwanderer legalisiert. Menschenrechtsorganisationen schätzen, dass bis zu 500'000 Menschen illegal im Land leben. Dennoch waren bislang grössere soziale Konflikte ausgeblieben.
(sda/halp)
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