Vermischtes
Luxus pur in Dubai
Künstliche Insel «The Palm Jumeira» eröffnet
In Dubai am Persischen Golf ist in der Nacht auf Freitag das grösste Feuerwerk abgefeuert worden, dass die Welt bisher gesehen hat. Anlass des Spektakels war die Eröffnung der ersten künstlichen Insel vor der Küste Dubais mit dem Namen «The Palm Jumeirah».
Artikel bewerten
Artikel teilen
Nach 15 Minuten waren die 100'000 Feuerwerkskörper erloschen, die den Himmel über der Golfmetropole zum Leuchten gebracht hatten. Die Feuerwerkskörper waren auf dem gesamten Eiland verteilt, so dass sich auf dem Meer eine Palme aus Feuer und Licht abzeichnete.
Zu dem Anlass waren rund 2000 Gäste aus aller Welt geladen, denen vor dem Feuerwerk unter anderen 1,7 Tonnen Hummer, 4000 Austern, 50 Kilogramm Gänseleber, 1000 Wachteleier und 5000 Sushi serviert wurden. Die Festlichkeiten, die noch bis Freitagabend gehen, finden im zentralen Hotel «Atlantis The Palm» statt, das in der gleichen Nacht offiziell in die erste Saison startete.
Über den roten Teppich liefen unter anderem US-Schauspieler Denzel Washington, seine Kollegin Charlize Theron, Sängerin Janet Jackson, US-Basketballer Michael Jordan, «Bollywood»-Star Shahrukh Khan sowie Boris Becker. Robert De Niro und Jackson sparten sich den langen Gang über den roten Teppich und liessen sich auf Nebenwegen zum Abendessen führen.
Königliches Blut war vertreten durch mehrere Mitglieder des Herrscherhauses von Dubai und Sarah Ferguson, die Herzogin von York.
Letztere brauchte fast eine Stunde für den roten Teppich. Fergie erzählte, dass ihr an Dubai besonders gefalle, dass dort nicht nur geträumt, sondern auch Träume erfüllt werden.
Das bestätigte dann auch Sultan ahmed Bin Sulayem: «Wir haben Sand und Sonne, aber die Leute wollten auch Strände - und die haben wir nun. Wo wir heute stehen war vor fünf Jahren noch Wasser.» Die Sängerin Kylie Minogue trug bei ihrem einstündigen Auftritt bei der Eröffnungsshow wenig Haut, «aus Respekt vor den Gepflogenheiten des Landes».
Der australische Weltstar sang ihre zehn Songs in zwei hautengen, schwarz-goldenen und pink-schwarzen Anzügen. Bei der Eröffnungsshow trat auch die arabische Starsängerin Nawal Al Zoghbi auf.
Das neue Hotel «The Atlantis Palm» hat eineinhalb Milliarden Franken gekostet. Entsprechend begütert müssen die Gäste sein. Zum Beispiel kostet ein Zimmer mit Ausblick ins Aquarium kostet 10'000 Franken pro Nacht.
Die «Auferstehung» der mythenumwobenen versunkenen Stadt Atlantis in Form des ersten Hotels der Insel, «Atlantis the Palm» wurde dann von Bollywood-Star Priyanka Chopra, einer ehemaligen Miss World, zelebriert, die als «Göttin von Atlantis» auf der Bühne erschien. Der Kompositeur des Feuerwerks war der gleiche wie bei den Olympischen Sommerspielen in Peking: Phil Grucci, Designer aus einer alteingesessenen italienischen Familie von Feuerwerkern.
«The Palm Jumeirah» ist die erste von insgesamt fünf geplanten künstlichen Inseln vor der Küste Dubais. An ihr wurde sieben Jahre lang gebaut, streckenweise mit 40'000 Mann am Tag. Mehr als 100 Millionen Kubikmeter Erde und Steine wurden bewegt. Das neue Eiland verlängert die Küstenlinie des Golfstaates um knapp 100 Kilometer.
(sda/bosl)
Meldungen im Tagesverlauf
- Brandkatastrophe in Katar fordert 19 Todesopfer
- Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
- Shaqiri erneut «Spieler des Jahres»
- Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
- Ungefährdeter Sieg für die Ukraine
- Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
- Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor USA
- SP könnte Steuerabkommen kippen
- Golden Gate Bridge im Lichterregen
- Annan ist schockiert über Massaker in Syrien
- Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
- Wacker Thun verpasst Titel knapp
- 18 Milliarden Euro Hilfen für griechische Banken
- Sion verbleibt in der Super League
- Zwei Tote bei Absturz von Schweizer Flugzeug in Deutschland
- «Solar Impulse» bleibt vorläufig in Madrid


Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
Brandkatastrophe in Katar fordert 19 Todesopfer
Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
Bankia und Katalonien am Bettelstab
Afghanistan: Gasangriffe sollen Mädchen vom Schulbesuch abhalten
Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
Die möglichen Szenarien der Bundesratswahl
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Jetzt sorgen Militärvelos für rote Köpfe
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert


















S. Schorsch, Interlaken
Verfasst am: 21.11.2008 17:35
..
Ihr mit eurem Energieverschwenden.. Hört doch... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
W. FUCHS, MALTERS
Verfasst am: 21.11.2008 11:13
Stromsparen
Mit dem in der Schweiz eingesparten Strom der... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
Y. Burkhardt, Bremgarten
Verfasst am: 21.11.2008 9:28
Genau so ist es...
... nebst dem das Unmengen an Energie... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten