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Untersuchungen zu Berner Tötungsdelikt

Freitag, 21. November 2008, 17:59 Uhr, Aktualisiert 22.11.2008, 1:55 Uhr

Behandlung der Tatverdächtigen wird unter die Lupe genommen

Der Berner Regierungsrat Philippe Perrenoud hat nach dem Tötungsdelikt im Berner Florapark eine Untersuchung angeordnet. Sie soll offene Fragen rund um die Betreuung der Täterin klären.

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Neue Details im Tötungdelikt Bern

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Die junge Frau, die in der Nacht auf Dienstag in Bern einen 52- jährigen Mann erstochen haben soll, war polizeilich bekannt. Die Polizei hatte sie in den letzten Monaten 17 Mal aufgegriffen, wie der Sprecher der Kantonspolizei Bern am Donnerstagabend in «10vor10» sagte.

Bei elf der 17 Anhaltungen trug die Frau ein Messer auf sich, einmal auch ein Modell, das dem Waffengesetz untersteht.

Die Frage, warum die Frau nicht stärker unter Beobachtung war und immer wieder ausreissen konnte, soll nun beantwortet werden können. Der Kanton Bern will einen externen Experten suchen und ihn mit der amtlichen Untersuchung beauftragen.

Die Geschäftsleitung der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern unterstützt dieses Verfahren.

Das Bezirksgericht Uster hatte 2002 die damals 16-jährige Schülerin schuldig gesprochen, weil sie versucht hatte, ihren Bruder mit einem Messer zu töten.

Die Staatsanwaltschaft Uster hatte die junge Frau an die Universitären Psychiatrischen Dienste in Bern überwiesen. Zuständig für die medizinische Behandlung war die Kinder- und Jugendpsychiatrie.

In der Nacht auf Dienstag hatten Anwohner des Floraparks in Bern die Polizei alarmiert, weil sie Schreie hörten. Am Tatort konnten die Polizisten die junge Frau festnehmen.

Sie hatte einen 52- jährigen Mann mit einem Messer getötet. Zuvor hatten die beiden im Park freiwillig sexuelle Kontakte.

(sda/sche)

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