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Welcher Kanton kriegt wie viel

Mittwoch, 19. November 2008, 13:56 Uhr

Bundesrat legt Ausgleichszahlungen für 2009 fest

Jetzt steht fest, wie viel die Kantone nächstes Jahr beim Neuen Finanzausgleich (NFA)erhalten oder bezahlen. Der Bundesrat hat die Beträge für 2009 fixiert und dabei zugunsten von St.Gallen einen früheren Fehler korrigiert.

Zwei Stapel aus Münzen.
Ressourcenstarke Kantone zahlen auch im nächsten Jahr für die Ressourcenschwachen. (keystone)

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Der Beitrag des Bundes an den Ressourcenausgleich beträgt 2009 1,862 Milliarden Franken gegenüber 1,799 Milliarden Franken im Vorjahr. Dies entspricht einer Zunahme um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) mitteilte.

Der Beitrag der ressourcenstarken Kantone an den Ausgleich beträgt 2009 1,315 Milliarden Franken und erhöht sich im Vorjahresvergleich um 4,5 Prozent.

Gewichtige Änderungen gegenüber 2008 sind nur für den soziodemographischen Lastenausgleich zu vermelden.

Infolge einer im Vergleich zum Vorjahr verbesserten Datengrundlage werden die Kantone Bern, Basel-Stadt und namentlich Genf mehr Ausgleichszahlungen erhalten.

Korrigiert wird ein zu Lasten des Kantons St.Gallen unterlaufener Fehler. Der Kanton hatte wegen eines Fehlers bei der Datenübermittlung 87 Millionen Franken zu wenig erhalten.

Dies gleicht der Bundesrat nun über die nächsten drei Jahre hinweg aus, indem er jene Kantone stärker belastet, die 2008 zu gut wegkommen.

Während St.Gallen von der Fehlerkorrektur profitiert, werden Zürich und Zug deutlich stärker belastet als bisher, weil sie an Ressourcenstärke noch zugelegt haben.

Schlechte Nachrichten gibt es auch für den Thurgau. Bei der Publikation der provisorischen Zahlen Anfang Juli wurden dem Kanton noch höhere Ausgleichszahlungen als 2008 in Aussicht gestellt, nun bekommt er weniger.

Auch Glarus hatte mehr erwartet und muss sich jetzt mit dem Status quo zufriedengeben.

(ap/sda/honb)

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