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Weko rüffelt Swisscom

Donnerstag, 13. November 2008, 8:50 Uhr, Aktualisiert 13:42 Uhr

«Missbrauch der Marktmacht»

Neuer Ärger für die Swisscom: Das Sekretariat der Wettbewerbskommision (Weko) wirft dem Konzern vor, bei der ADSL-Preisgestaltung ihre marktbeherrschende Stellung zu missbrauchen. Die Swisscom hat den Vorwurf umgehend zurückgewiesen.

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Die Swisscom verlange von anderen Anbietern wie Sunrise, Tele2, VTX oder Green im Vergleich zu ihren eigenen Endkunden-Preisen zu viel für ihre Vorleistung für das Breitbandinternet, teilte die Weko mit.

Dies habe zur Folge, dass die Konkurrenten im Wettbewerb mit Bluewin von Swisscom behindert waren. Die hohen Vorleistungspreise, die die Swisscom verrechne, hätten zudem zum hohen Preisniveau in der Schweiz beigetragen.

Die Swisscom habe ihre marktbeherrschende Stellung missbraucht, stellte das Weko-Sekretariat fest. Das Weko-Sekretariat will darum, dass die Swisscom deswegen sanktioniert wird.

Die Swisscom hat den Vorwurf der Wettbewerbskommission (Weko) umgehend zurück gewiesen. Der Konzern zeigte sich die Swisscom «über Inhalt und Zeitpunkt» der Publikation des Vorwufts befremdet. Denn zur Zeit sei ein Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht hängig, welches die Frage einer allfälligen Marktbeherrschung beurteilt werden soll.

Der Antrag der Weko sieht eine Busse von rund 237 Millionen Franken vor. Bis in diesen Fragen Rechtssicherheit gegeben sei, werde die Swisscom aber keine Rückstellungen vornehmen, hiess es weiter.

(sda/ap/sprm)

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N. Binsberger, St. Gallen

Verfasst am: 14.11.2008 2:11

Und die UBS?

Was ist "Missbrauch der Marktmacht"? Im... mehr

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H. Wälti, Bern

Verfasst am: 13.11.2008 20:52

Unmögliche WEKO

Kaum hat die Swisscom den Entscheid der Comcom... mehr

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