International
TGV-Saboteure offenbar aus dem linken Lager
Polizei prüft Verbindungen zu Castor-Aktivisten
Nach der Serie von Sabotage-Akten gegen die französische Staatsbahn SNCF hat die Polizei zehn Verdächtige festgenommen. Sie gehören einer «ultra-linken» Autonomenbewegung an. Nach Angaben aus Ermittlerkreisen wird geprüft, ob es Verbindungen mit radikalen Linken in Deutschland gibt, die sich zu Anschlägen gegen Castor-Transporte bekannt haben.
Artikel bewerten
Artikel teilen
In Frankreich gab es vor und während des jüngsten Castor- Transports von der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague ins niedersächsische Zwischenlager Gorleben mehrere Anschläge auf Bahnstrecken. Zumeist wurden Hakenkrallen in die Oberleitungen von TGV-Hochgeschwindigkeitszügen gehängt, um diese zu beschädigen.
Ähnliche Anschläge gegen den Personenverkehr hatte es in Deutschland in den letzten Jahren im Umfeld der Castor-Transporte gegeben.
«Wir stellen fest, dass diese ultra-linke Bewegung Verbindungen mit fünf europäischen und anderen nicht europäischen Ländern hat», sagte die französische Innenministerin Alliot-Marie.
Sie nannte neben Belgien, Grossbritannien, Italien, Griechenland auch Deutschland, ging aber nicht auf eine Frage zum Zusammenhang mit dem Castor-Transport ein. Nach Angaben aus Ermittlerkreisen haben die Mitglieder der namenlosen Gruppe in jedem Fall «ideologische Verbindungen» nach Deutschland.
Die Polizei durchsuchte am Dienstag Wohnungen der Verdächtigen in Paris, Rouen und dem zentralfranzösischen Dorf Tarnac. In Letzterem hat die Gruppe ihren Sitz. Ihre Anhänger, die laut Alliot- Marie seit einiger Zeit beschattet und abgehört wurden, betreiben dort ein Lebensmittelgeschäft und einen Bauernhof.
Da die Untersuchung der Anschläge inzwischen von Anti-Terror- Ermittlern übernommen wurde, können die Verdächtigen bis zu vier Tage in Polizeigewahrsam festgehalten und befragt werden. Erst danach müssen sie einem Richter vorgeführt werden.
(sda/stom)
Meldungen im Tagesverlauf
- Wer seine Gesundheit als sehr gut einschätzt, lebt länger
- Machtkampf im Ferienparadies Malediven
- Sarkozy will AKW Fessenheim nicht abschalten
- Credit Suisse hat ein mageres Jahr hinter sich
- Berlinale-Eröffnung: Glamourös und politisch
- Griechen einigen sich mit IWF und EU auf Sparplan
- Valser Gemeinderat für Zumthors Angebot
- Neue Hoffnung für Grosssägerei in Domat/Ems
- Kodak-Kameras sind tot, lang lebe Kodak
- Hart, härter, am härtesten – Kleine Schneebader in der Ukraine
- Kältewelle ist gutes Geschäft für Öl- und Stromproduzenten
- Sauber mit Problemen im Test
- Konkurrenzkampf in Nati so gross wie nie
- Fernando Gonzalez hört im März auf
- Die Geheimnisse der Xenia Tchoumitcheva
- Verschneiter Ätna spuckt Lava


«Costa Concordia»: Angst vor Umweltdesaster hält an
Hart, härter, am härtesten – Kleine Schneebader in der Ukraine
11 Jahre Berufsverbot für Star-Ermittler Garzón
Machtkampf im Ferienparadies Malediven
Credit Suisse hat ein mageres Jahr hinter sich
Griechen einigen sich mit IWF und EU auf Sparplan
Valser Gemeinderat für Zumthors Angebot
Die wertvollste Münze Deutschlands
Dutzende tote Vögel im Berner Jura
Tödlicher Unfall: Verfahren gegen Staatsanwältin
Bahnhofstrasse so teuer wie noch nie
Hersteller will Preis für Gripen senken
Häufige Eisenbahn-Suizide von Schweizer Jugendlichen
AKW Mühleberg notfallmässig abgeschaltet
Neue Details zu Majak-Uran in Schweizer AKW















R. Bolliger, Orpund
Verfasst am: 12.11.2008 7:58
Ich muss Sie leider enttäuschen,..
...""C.paola" und alle anderen... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
F. Frei, Buriram
Verfasst am: 12.11.2008 5:23
Wieso kein passendesUmfeld für "Autonome"?
Autonomie bedeutet nicht nur Selbststeuerung... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
C. paola, Delèmont
Verfasst am: 11.11.2008 20:51
Korrektur
Für Verdächtige geht... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten