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Leuenberger: «Raser sind Asoziale und kriminell»

Montag, 10. November 2008, 16:19 Uhr, Aktualisiert 11.11.2008, 11:16 Uhr

Strafuntersuchung gegen Raser eröffnet

Verkehrsminister Moritz Leuenberger hat sich nach dem jüngsten Raserunfall vom Wochenende, bei dem eine unbeteiligte 21-Jährige ums Leben gekommen ist, tief betroffen gezeigt. Gegenüber «10vor10» bezeichnete der Bundesrat die Täter als «Asoziale und Kriminelle».

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Der Raser von Schönenwerd

«Wer sich so auf der Strasse verhaltet ist ein Asozialer und ist kriminell, man kann es nicht anders sagen», erklärte Leuenberger in einem Interview mit «10vor10» . Man müsse sämtliche Möglichkeiten, die man zur Verfügung habe auch tatsächlich anwenden, sagte Leuenberger. «Das Strafgesetzbuch gibt da eigentlich genügend Möglichkeiten. Aber auch dann hat man natürlich keine Garantie, dass nie mehr so etwas vorkommt.»

Die Staatsanwaltschaft Solothurn hat gegen die drei Raser von Schönenwerd eine Strafuntersuchung eingeleitet. Gegen die drei jungen Männer wird wegen fahrlässiger oder vorsätzlicher Tötung ermittelt.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft befinden sich alle drei Raser von Schönenwerd wieder auf freiem Fuss. Bei den jungen Männern bestehe keine Gefahr von Absprachen, da die relevanten Sachverhalte bereits geklärt seien, erklärte die Staatsanwaltschaft gegenüber «Schweiz aktuell» .

Nach dem tödlichen Raserunfall in der Nacht auf Samstag in Schönenwerd (SO) hat die Polizei auch einen dritten Raser anhalten können. Er war nach dem Unfall zusammen mit einem weiteren Raser geflüchtet. Es handle sich um einen 18-jährigen Türken aus dem Kanton Aargau, teilte die Kantonspolizei Solothurn mit. Aufgrund von Hinweisen von Drittpersonen habe er in der Nacht auf Sonntag ermittelt und angehalten werden können. Er war mit einem Zweitwagen bereits wieder im Ausgang in Zürich.

Der Türke und zwei weitere Raser hatten sich um 1.40 Uhr bei dichtem Nebel zwischen Aarau und Schönenwerd mit massiv erhöhter Geschwindigkeit eine Verfolgsjagd geliefert. Der vorderste Wagen war dabei in Schönenwerd in voller Fahrt in ein korrekt entgegenkommendes Auto geprallt. Eine 21-jährige Schweizerin im unbeteiligten Fahrzeug wurde bei der Kollision getötet. Der Lenker des korrekt fahrenden Autos - ein 59-jähriger Schweizer - und seine 62-jährige Ehefrau wurden verletzt. Das Auto hatte sich um die eigene Achse gedreht und blieb bei einer Liegenschaft an einem Maschendrahtzaun hängen.

Das Auto des Unfallverursachers kam erst rund 50 Meter nach der Kollision völlig demoliert auf einer Strasseninsel zum Stillstand. Der Lenker, ein 18-jähriger Grieche, und ein 19-jähriger Türke blieben unverletzt. Die beiden andern Raserautos machten sich aus dem Staub. Ein 18-jähriger kroatischer Lenker konnte bereits wenige Stunden nach dem Unfall angehalten werden. Allen drei Rasern wurde der Führerausweis abgenommen. Laut Zeugenaussagen hatte sich das Trio bereits vor dem Unfall in Schönenwerd auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Zürich ein halsbrecherisches Rennen geliefert. Dabei seien Verkehrsteilnehmer schikaniert oder gefährdet worden.

Mehr dazu in «Schweiz aktuell» und «10vor10» auf SF1.

(sf/sda/kooe)

Kommentare aktiv...

C. paola, Delèmont

Verfasst am: 11.11.2008 20:03

Sehen Sie. Es geht...

Auch Sie haben jetzt gelernt das Grichland... mehr

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U. B, Musterhausen

Verfasst am: 11.11.2008 18:33

...

Eben wie gesagt, ich würde auch lieber nicht... mehr

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U. B, Musterhausen

Verfasst am: 11.11.2008 18:32

...

werden. Sobald man etwas sagt gegen jemanden, der... mehr

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