International
EU mit gemeinsamer Marschroute
Verständigung für Welt-Finanzgipfel
Die Europäische Union geht mit einer gemeinsamen Position an den Welt-Finanzgipfel an Washington vom 15. November. «Wir werden dort die Vision Europas für die Neufassung des Finanzsystems vertreten», sagte Nicolas Sarkozy als EU-Ratspräsident nach dem Gipfel.
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Fast dreieinhalb Stunden wurde «sehr intensiv diskutiert», wie der französische Präsident nach dem informellen Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel sagte. Man wolle am 15. November in Washington nicht nur ein Meinungsaustausch, sondern es sollten dort bereits «Lösungen für die Finanzkrise» vorgelegt werden.
Die EU verlangt eine stärkere Transparenz. Finanzinstitute, Hedge Fonds und Rating-Agenturen sollen zudem besser überwacht, die Bilanzierungsregeln weltweit an einheitlichen Standards ausgerichtet werden.
Im Weiteren soll eine Aufwertung des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu einer Art Weltfinanzpolizei stattfinden. Der IWF soll ein Frühwarnsystem entwickeln sowie zur Kontrolle auch der reichen Staaten autorisiert werden.
Ein weiterer Punkt ist die Abstimmung von Massnahmen zur Eindämmung der anbrechenden Wirtschaftskrise.
Explizit erwähnte Sarkozy zudem die Bekämpfung von Steueroasen. Für Bankmanager verlangt die EU internationale Verhaltensregeln, um zu riskante Transaktionen zu verhindern. Auch die Vergütungssysteme sollen daraufhin überprüft werden.
(sda/bosy)
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N. Binsberger, St. Gallen
Verfasst am: 7.11.2008 16:11
narrenfreier Markt
Recht hat er. Warum sollte man sich auf die... mehr
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