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Die Forschergruppe um den Botaniker Gary Strobel von der Montana State University entdeckte den Treibstoffproduzenten in einer chilenischen Scheinulme, einer Baumart aus Chile.
Zwar sind Mikroorganismen, die Kohlenwasserstoffe produzieren, nichts Neues. Doch Gliocladiums Verbindungsmix sei dem handelsüblichen Diesel viel ähnlicher als man bisher bei anderen Pilzen und Bakterien beobachtet habe, berichten die Wissenschaftler in der Novemberausgabe des Fachmagazins «Microbiology».
Äusserst produktiv
«Gliocladium roseum macht Kohlenwasserstoffe direkt aus Cellulose, der Hauptkomponente in Pflanzen und Papier», betonte Strobel. Und damit verdaue der Pilz auch Stängel und Sägemehl.
Laut dem Forscher entstehen jedes Jahr fast 430 Millionen Tonnen Pflanzenabfall in der Landwirtschaft. Andere Mikroben könnten aus diesen Abfällen nur dann Treibstoff produzieren, wenn ein weiterer Verarbeitungsschritt zwischengeschaltet werde. Gliocladium könne die Produktion von Biotreibstoffen also stark vereinfachen.
(sda/olsm)
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M. Huber
Seengen
Verfasst am:
4.11.2008 12:44
Der Hacken an der Sache? Ist der Pilz giftig?... mehr …
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F. Nanni
Schagen, SA
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..nur noch eine feuchte Wohnung und man faehrt... mehr …
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Hoffentlich beschädigt dies nicht noch mehr den... mehr …
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