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WK-Soldaten assen in Raum mit Asbest

Dienstag, 4. November 2008, 15:34 Uhr, Aktualisiert 15:34 Uhr

Räumlichkeiten werden untersucht

WK-Soldaten haben in Pfäffikon (SZ) ihre Mahlzeiten in einem Speiseraum mit Asbest in den Wänden eingenommen. Der stellvertretende Armeesprecher Christoph Brunner bestätigte einen Bericht der Gratiszeitung «Le Matin Bleu».

Blick in eine Kantine.
Inzwischen müssen die WK-Soldaten nicht mehr in dem Speiseraum essen. (colourbox.com/symbolbild)

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Der Raum befinde sich in einer stillgelegten Fabrik, erklärte Brunner. Bei Messungen habe sich herausgestellt, dass in den Wänden des Industriegebäudes Asbest vorhanden sei. Die Luft sei nicht gemessen worden.

Die Räume seien danach mit dem international gebräuchlichen Zeichen für Asbest versehen worden. In dem Speiseraum hätten diese Zeichen gefehlt. Dies sei dem Truppenarzt aufgefallen.

Wie Brunner erklärte, wurde die Mahlzeitenabgabe in dem Raum vor Wochenfrist eingestellt. Die anderen Räume der alten Fabrik seien von der Truppe für Tagesaktivitäten, nicht aber zum Schlafen genutzt worden.

Wegen des Asbests leitete die Armee Abklärungen ein. Der Schwyzer Kantonsarzt untersuche derzeit die Räumlichkeiten. Seine Befunde werde er Oberfeldarzt Gianpiero Lupi mitteilen, sagte Brunner. Divisionär Lupi seinerseits würde gegebenenfalls weitere Massnahmen anordnen.

Die Territorialregion 3 kümmere sich in diesem Fall um das Ausfindigmachen der eventuell betroffenen Wehrleute. Die alte Fabrik sei den Truppen von der Gemeindeverwaltung Pfäffikon als Kantonnement zugewiesen worden, erklärte Brunner weiter.

(sda/godc)

Kommentare aktiv...

P. Feher, Geuensee

Verfasst am: 6.11.2008 15:31

Lächerlich

Ich habe dort selbst 4 Wochen WK erlebt. Bis... mehr

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S. Lamprecht, Eglisau

Verfasst am: 4.11.2008 21:51

Unglaublich

Unglaublich welche Panikmache da wieder... mehr

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D. Schoch, Lenzburg

Verfasst am: 4.11.2008 18:28

Asbest?

Liebe Tagesschau wäre es möglich, bei dem... mehr

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