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Banker kamen ans WEF - um Party zu machen

Mittwoch, 29. Oktober 2008, 15:53 Uhr, Aktualisiert 16:34 Uhr

Gründer Klaus Schwab redet Klartext

Inmitten der Finanzkrise hat Klaus Schwab, Gründer des Weltwirtschaftsforums in Davos (WEF), eine Bombe platzen lassen: Die meisten Topbanker seien nämlich nicht etwa für ökonomische Debatten angereist, sondern für rauschende Luxuspartys.

Klaus Schwab am WEF.
Laut Schwab hat das WEF bereits 2003 begonnen, vor Finanzrisiken zu warnen. (reuters)

«Die Partys haben nach und nach überhand genommen», sagte Schwab der Nachrichtenagentur Bloomberg, wie das Newsnetz berichtet. Er bedaure heute, dass er die Banken-Bosse nicht stärker dazu gedrängt habe, sich ernsthafter mit der Gefahr einer globalen Kreditkrise auseinanderzusetzen.

Schwab sagte weiter, dass das WEF bereits 2003 begonnen habe, Investmentbanken, Versicherungsgesellschaften und Hedge Funds vor den Risiken zu warnen, die an der Weltwirtschaft nagten. «Man hat uns aber kein Gehör geschenkt.»

Auch der operative WEF-Chef Kevin Steinberg wirft den Bankern Verantwortungslosigkeit vor. Doch er übt auch Selbstkritik: Das WEF habe sich mehr und mehr von den Bankern vereinnahmen lassen.

Doch nun sei Schluss damit: Schwab will die Konferenz zurück zu seinem intellektuellen Ursprung führen. An der Konferenz sollen neue globale Regeln für die internationalen Finanz- und Handelsbeziehungen erarbeitet werden.

(sf/sidd)

Kommentare aktiv...

P. S, Emmetten

Verfasst am: 31.10.2008 10:38

WEF bringt Nichts!

... der elitäre Mr. Schwab mit seiner elitären... mehr

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R. Longa, Pontresina

Verfasst am: 29.10.2008 23:44

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff?

Dieses Bedauern ist schwer glaubhaft - nur... mehr

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M. Jnglin, Zürich

Verfasst am: 29.10.2008 23:43

"danke* herr schwab

wow, das ist eine "grosse" tat von herr... mehr

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