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International

Sarkozy will Staaten in Finanzkrise stützen

Dienstag, 28. Oktober 2008, 21:01 Uhr, Aktualisiert 29.10.2008, 8:51 Uhr

Aufstockung der Nothilfe-Summe der EU gefordert

Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat angesichts der Finanzkrise eine deutliche Aufstockung der Nothilfe-Möglichkeiten der EU gefordert. Die Europäische Union halte zwölf Milliarden Euro für die Unterstützung von Staaten bereit.

Gordon Brown und Nicolas Sarkozy umarmen sich.
Mit vereinten Kräften gegen die Finanzkrise: Brown und Sarkozy in Paris. (reuters)

Diese Summe solle auf mindestens 20 Milliarden Euro erhöht werden, sagte Sarkozy bei einem Treffen mit dem britischen Premierminister Gordon Brown bei Paris. Die Aufstockung werde er am 7. November beim EU-Kurz-Gipfel in Brüssel vorschlagen.

Dort wollen die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Länder vor allem eine gemeinsame Marschroute für den in Washington geplanten Weltfinanzgipfel am 15. November finden.

Die Anregung des britischen Premierministers, den Internationalen Währungsfonds (IWF) im Kampf gegen die Finanzkrise mit mehr Geld auszustatten, habe er mit grossem Interesse aufgenommen, sagte Sarkozy weiter. Nach Browns Vorstellung soll der grösste Anteil an zusätzlichen Mitteln aus Ländern wie China und den ölreichen Golfstaaten kommen.

Eine Erhöhung des 250 Milliarden Dollar schweren IWF-Fonds würde das Risiko vermindern, dass sich die Situation in von der Finanzkrise gebeutelten Ländern wie eine «Seuche» ausbreite, hatte Brown in London vor seiner Abreise nach Paris gesagt. Er nannte dabei Ungarn als Beispiel.

(sda/bosy)

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P. Soltermann, Fuzhou, FuJiang

Verfasst am: 29.10.2008 1:55

Brown und Sarkozy erwarten

von "China und den ölreichen... mehr

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