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Asche von Toten im Zürichsee

Dienstag, 14. Oktober 2008, 19:14 Uhr, Aktualisiert 20:57 Uhr

Hinweise auf Dignitas verdichten sich

Nachdem Ende letzter Woche Gerüchte um Seebestattungen von Dignitas laut wurden, ist nun laut «Schweiz aktuell» klar, dass sterbliche Überreste im Zürichsee verstreut worden sind. In Stäfa sind Asche und Knochenstücke ans Ufer gespült worden.

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Asche im See

Unklar ist aber, ob die sterblichen Überreste von Dignitas-Mitarbeitern in den Zürichsee gestreut wurden. Möglich wäre es aber - laut der ehemaligen Dignitas-Mitarbeiterin Soraya Wernli waren Seebestattungen bei der Sterbehilfe-Organisation an der Tagesordnung.

Sie ist überzeugt, dass Dignitas hinter der Aktion steht. Sie legte «Schweiz aktuell» ein Dokument vor, in dem die Todesdaten von Personen und ihre Seebestattung festgehalten seien. «Das hat nichts mit Würde zu tun», sagte Wernli zu «Schweiz aktuell». Man fahre mit mehreren Urnen an den See und entsorge die Asche dort.

Angeblich soll Dignitas-Chef Ludwig A. Minelli in seinem Wohnhaus mehrere Urnen aufbewahren. Eine Seebestattung kostet laut Wernli 2000 Franken. Minelli war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Auch die Zürcher Baudirektion freut sich nicht über Seebestattungen und will Dignitas dies schriftlich mitteilen. Seebestattungen im grösseren Stil seien Gewässerverschmutzung und deshalb strafbar, sagte Hans Stutz vom Gewässerschutz gegenüber «Schweiz aktuell».

(sf/sprm)

Kommentare aktiv...

J. Hernandez, Zürich

Verfasst am: 15.10.2008 11:23

Hey Leut nun mal langsam!

Ich gerne am Zürisee baden. Möchte nicht gerne... mehr

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P. Bühler, Basel

Verfasst am: 15.10.2008 8:15

Nein Danke

Jedem sein letzten Willen,aber ein See muss es ja... mehr

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W. Borner, Urdorf

Verfasst am: 15.10.2008 7:44

Reste

In der Asche kann man kleine Knochensplitter... mehr

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