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In mehreren Kantonen sind Beizen rauchfrei

Sonntag, 28. September 2008, 17:21 Uhr, Aktualisiert 20:45 Uhr

Mit ihren Beschlüssen für Rauchverbote in Restaurants schliessen die Kantone Zürich und Basel-Stadt zu mehreren anderen Kantonen auf, in denen solche Verbote schon gelten oder demnächst in Kraft treten.

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Übersicht Rauchverbote in der Schweiz

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Die Vorreiterrolle übernahm der Kanton Tessin: Dort ist schon seit dem 1. April 2007 das Rauchen in Restaurants verboten. Rauchverbote für Beizen gelten auch in den Kantonen Genf und Graubünden.

Am 1. Oktober folgt der Kanton St. Gallen, am 1. Januar 2009 der Kanton Solothurn, wo die Stimmberechtigten einer entsprechenden Vorschrift bereits im November 2006 zugestimmt hatten. In einem Jahr, am 1. September 2009, kommt Uri dazu.

In den Kantonen Waadt und Freiburg entscheiden die Stimmberechtigten am 30. November über rauchfreie Beizen. Im Kanton Wallis wurde gegen den Beschluss des Kantonsparlaments für ein Verbot das Referendum ergriffen. Hier kann sich auch die Stimmbevölkerung äussern. Ein Termin steht noch nicht fest.

In erster Lesung gutgeheissen haben die Kantonsparlamente von Aargau und Zug die Aufnahme eines Rauchverbots ins Gesundheitsgesetz. Bestrebungen für mehr oder weniger weit gehende Rauchverbote in Restaurants sind auch in weiteren Kantonen im Gange, so im Thurgau, in Schwyz und in Basel-Land.

Bei einer deutlich milderen Einschränkung des Rauchens belässt es bisher der Kanton Schaffhausen: Dort sind die Wirte seit Anfang 2006 verpflichtet, Nichtraucherzonen einzurichten - falls die Platzverhältnisse dies zulassen.

(sda)

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