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Ständerat will keine Raucherlokale

Mittwoch, 17. September 2008, 10:38 Uhr, Aktualisiert 14:08 Uhr

Harte Linie setzt sich durch

Der Ständerat bleibt weiterhin auf einer harten Linie im Kampf gegen das Passivrauchen. Er hat es mit 25 gegen 18 Stimmen abgelehnt, kleine Restaurants und Bars auch künftig als «Raucherbeizen» zuzulassen. Damit wären diese Betriebe von der Pflicht zur Einrichtung von separaten Fumoirs für ihre rauchenden Gäste befreit.

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Passivrauchen

Die Mehrheit der vorberatenden Kommission hatte dem Rat beantragt, in dieser bereits seit Jahren umstrittenen Frage dem Nationalrat etwas entgegenzukommen und Gastronomiebetriebe bis zu einer Grösse von 100 Quadratmetern auch künftig als Raucherbetriebe zu tolerieren.

Die Verfechter einer harten Linie lehnten eine solche Lösung jedoch ab, weil damit nicht nur «praktisch unüberwindbare» Abgrenzungsprobleme entstünden, sondern auch der Sinn des ganzen neuen Bundesgesetzes zum Schutz vor dem Passivrauchen untergraben würde.

Für die Angestellten in jenen Gastronomiebetrieben, in denen künftig abgetrennte Fumoirs für Raucher eingerichtet werden, hat die Kleine Kammer den Arbeitnehmerschutz etwas präzisiert. Diese sollen in Zukunft nur dann in Raucherräumen arbeiten müssen, wenn sie dazu im Arbeitsvertrag ausdrücklich ihr Einverständnis geben.

Bedenken von gewerkschaftlicher Seite, wonach damit der Druck der Arbeitgeber auf das Personal erhöht werden könnte, wurden im Rat nur von einer Minderheit geteilt.

(ap/hesa)

Kommentare aktiv...

H. Dubacher, Dübendorf

Verfasst am: 18.9.2008 11:26

Genau Ihrer Meinung

keiner wird gezwungen in ein Raucherrestaurant zu... mehr

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W. Wyssmann, Derendingen

Verfasst am: 18.9.2008 1:10

Das hatte ich mir auch einmal gedacht

der Markt regle alles. Tut er das wirklich ?

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W. Wyssmann, Derendingen

Verfasst am: 18.9.2008 0:31

Kann ich wählen, ob

mein Nachbar mich mit seinem... mehr

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