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Nachdem der UBS-Aktienkurs heute wieder um über 17 Prozent eingebrochen ist, hat der UBS-Konzernchef Marcel Rohner heute SF-Wirtschaftsexpertin Marianne Fassbind Rede und Antwort gestanden.
Rohner sprach im Zuge der US-Bankenkrise von einer grossen Verunsicherung – bei Kunden, Angestellten und selbstverständlich auch bei den Aktionären.
Als Grund für den massiven Aktien-Taucher nannte Rohner, dass die UBS in der Vergangenheit grössere Verluste als andere Banken eingefahren habe. «Unsere Anleger sind verunsichert», diese Effekte nehme man jetzt mit.
UBS ist besser abgestützt
Doch die UBS sei kapitalmässig breiter abgestützt als die jetzt untergegangenen Banken Merril Lynch und Lehman Brothers. Dank dieser «Breite» sei man gewappnet für die Zukunft. «Wir sind der grösste Vermögensverwalter der Welt.»
«Wir stehen in ständigem Kontakt mit unseren Kunden», so Rohner. Man informiere so schnell und so transparent wie möglich – auch wenn Gerüchte aufkommen.
Zukunft ist ungewiss
«Das, was wir jetzt sehen, ist eine Verschärfung der Krise, die niemand erwartet hat. Trotzdem sind wir überzeugt, dass wir mit unserer Positionierung damit umgehen können.»
«2009 haben wir eine Normalisierung erwartet.» Jetzt sei es aber schwierig zu sagen, wie lang es noch gehe. Man höre heute Szenarien von Weltwirtschaftskrisen und Rezession. «Letztlich wird es wichtig sein, was der Antreiber der Krise – der Immobilienmarkt in Amerika – macht. Wenn der Boden gefunden ist, wird sich die Sache wieder normalisieren.»
(sf/horm)
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Verfasst am:
17.9.2008 21:14
Tja, Kapital lässt sich manchmal schneller... mehr …
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