Wirtschaft
UBS-Aktie auf historischem Tief
Ausverkauf an den Börsen geht weiter
Nach den heftigen Vortagsverlusten und teils dramatischen Einbrüchen an den asiatischen Börsen haben die Aktienkurse in Europa weiter nach unten gezeigt. An der Schweizer Börse wurde die UBS-Aktie erstmals für weniger als 16 Franken gehandelt und notierte zeitweise gar bei 15.75 Franken (-20,7%).
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Der UBS-Titel hatte bereits am Montag 14,5 Prozent an Wert verloren.
Deutliche Kursverluste gab es auf für den weltgrössten Versicherer Swiss Re, und zwar im Soge des wegen der Finanzmarktkrise in Schieflage geratenen weltgrössten Versicherungskonzerns American International Group (AIG). Die Swiss-Re-Aktie büsste 11,26 Prozent ein und wurde zur Mittagszeit zu 55.15 Franken bewertet.
Auch die Börsen in Frankfurt, Paris und London gaben am Vormittag nach. Die stärksten Verluste gab es bei Aktien der grossen europäischen Versicherungskonzerne.
Die Notenbanken versuchten die Märkte zu stabilisieren, indem sie zusätzliches Geld zur Verfügung stellten. Die europäische Zentralbank (EZB) pumpte 70 Mrd. Euro zusätzlich in den Geldmarkt, und auch die japanische und britische Notenbanken erhöhten die verfügbare Geldmenge.
Bereits am Montag hatten die wichtigsten Notenbanken Millarden an zusätzlicher Liquidität zur Verfügung gestellt. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) pumpte mit mehr als 8 Mrd. Fr. fast das Doppelte der normalen Geldmenge in das Finanzsystem.
Die aktuellen Turbulenzen nahmen ihren Anfang am Montagmorgen: Die US-Investmentbank Lehman Brothers hatte Gläubigerschutz nach Kapitel elf des US-Insolvenzrechtes beantragt, so dass die Gläubiger ihr Kapital nicht mehr abziehen können. Zudem wurde die angeschlagene Bank Merrill Lynch von der Bank of America übernommen.
Durch die Krise kommt auch der angeschlagene Versicherungsriese AIG in immer grössere in Schwierigkeiten - der Titel brach in New York seit Montagmorgen um mehr als 60 Prozent ein. Die drei wichtigsten Rating-Agenturen Standard & Poor's, Moody's und Fitch stuften am Montagabend (Ortszeit) die Kreditwürdigkeit von AIG herab.
Zudem stellten die Ratingagenturen den angeschlagenen Konzern unter Beobachtung und schlossen weitere Abstufungen nicht aus. Für diesen Fall drohen AIG dramatische Finanzierungsschwierigkeiten.
(sda/sper)
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Steuerzahler ist Rückversicherer
Wenn Banken Pleite gehen wird der Staat, sprich... mehr
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T. Sigrist, Neuss-Holzheim
Verfasst am: 16.9.2008 15:34
Die Rechnung bezahlen immer die Kleinen
gut dass nun auch die so mächtige UBS vom hohen... mehr
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U. Bilger, Au
Verfasst am: 16.9.2008 14:13
Tja
Diese ganzen "Bankenkrise" ist... mehr
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