Wirtschaft
Finanzspritze der SNB
Nationalbank verdoppelt Zahlungen
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat am Montag fast das Doppelte der normalen Geldmenge in das Finanzsystem gepumpt. Damit sollte sichergestellt werden, dass die Banken nach dem herben Kurszerfall an den Aktienmärkten genügend Liquidität zur Verfügung haben.
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«Im Normalfall haben wir 4,5 bis 5 Milliarden Franken Liquidität im System», sagte Thomas Jordan, Mitglied des Direktoriums der SNB in der Sendung «ECO» des Schweizer Fernsehens: «Heute dagegen waren es etwas mehr als 8 Milliarden».
Die SNB habe in enger Absprache mit anderen Zentralbanken auf die Finanzkrise in den USA reagiert. «Wir schauten dazu, dass das System sehr liquide ist, sodass jede Bank ihre Zahlungen sicher abwickeln kann», sagte Jordan.
Nach dem Konkurs der US-Investmentbank Lehman Brothers und des Notverkaufs von Merrill Lynch an die Bank of America sei es zu einer «allgemeinen Verunsicherung» gekommen. Es sei zudem im Moment unklar, wer die Verluste von Lehman Brothers tragen müsse.
Es sei auch möglich, dass es zu weiteren Verlusten von Aktiven kommt, welche die anderen Banken belasten könnten, sagte Jordan weiter: «Zudem wurde jetzt zum ersten Mal sichtbar, dass auch eine Bank diesen Ausmasses Konkurs gehen kann».
(sf/sda/fasc)
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P. Soltermann, Fuzhou, FuJiang
Verfasst am: 16.9.2008 17:44
Finanzspritze was ist das?
Ich stelle mir das vor wie eine Wasserspritze bei... mehr
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