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30'000 Wall-Street-Jobs in Gefahr

Dienstag, 16. September 2008, 8:24 Uhr, Aktualisiert 10:29 Uhr

Gouverneur von New York besorgt

Der Gouverneur des Bundesstaates New York sieht nach dem Kollaps der Bank Lehman Brothers bis zu 30'000 Stellen an der Wall Street in Gefahr. Die ganzen Auswirkungen der Krise dürften erst in Monaten oder gar Jahren klar werden, sagte David Paterson.

Menschen eilen an einem Schild mit der Aufschrift "Wall Street" vorbei
Jobs in Gefahr: Die Nervosität an der Wall Street steigt. (reuters)

Nach Angaben des New Yorker Arbeitsamts arbeiteten im Juli 181'000 Menschen an der Wall Street, 11'000 weniger als im Vorjahr. Jede Stelle im Finanzsektor schafft Experten zufolge bis zu vier weitere Arbeitsplätze.

Angesichts der Krise in der Banken- und Versicherungsbranche in den USA hat die New Yorker Börse am Montag den nach Punkten stärksten Kurseinbruch seit der Wiederaufnahme des Handels nach den Anschlägen vom 11. September 2001 verzeichnet. Der Dow-Jones-Index sank um 4,42 Prozent auf 10.917,51 Punkte.

Die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers und der Notverkauf des Rivalen Merrill Lynch verunsicherten die Anleger an der Wall Street tief.

(sda/sper)

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