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Banken legen Nothilfefonds an

Montag, 15. September 2008, 6:02 Uhr, Aktualisiert 14:31 Uhr

Verschiedene Banken planen Notmassnahmen

Ein internationales Banken-Konsortium hat ein Massnahmenpaket zur Stabilisierung der Finanzmärkte angekündigt. Auch die US-Notenbank und die Europäische Zentralbank wollen die Finanzmärkte unterstützen.

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Milliarden-Fonds

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat 30 Mrd. Euro zusätzlich in den Geldmarkt gepumpt. Es beteiligten sich 51 Banken an der zusätzlichen Refinanzierungsoperation und boten zusammen 90,27 Mrd. Euro, teilte die EZB mit.

Bereits zuvor hatte ein internationales Konsortium dem auch UBS und CS angehören angekündigt, gemeinsam für eine maximale Liquidität auf dem Markt sorgen zu wollen. Neben den zwei Schweizer Banken sind auch die Bank of America, Deutsche Bank, Barclays, Morgan Stanley, Citibank, Goldman Sachs, JPMorgan und Merrill Lynch Teil des Konsortiums.

Jede Bank will 7 Mrd. Dollar in den Fonds einzahlen. Im Falle von Liquiditätsengpässen könne jede dieser Banken bis zu einem Drittel der Gesamtsumme von 70 Mrd. Dollar aus diesem Hilfsfonds erhalten.

Am Sonntag hatte die US-Notenbank eine eigene Initiative zur Unterstützung der Finanzmärkte gestartet. Damit solle die Liquidität der Primärhändler und der Finanzmärkte allgemein verbessert werden, hatte Notenbank-Chef Ben Bernanke erklärt.

Zudem würden die «potenziellen Risiken und Störungen der Märkte» abgeschwächt. Unter anderem will die Fed zusätzliche Arten von Sicherheiten als Gegenleistung für Geld der Notenbank akzeptieren.

Die Schritte seien in enger Abstimmung mit dem US-Finanzministerium und der Börsenaufsicht SEC erfolgt, erklärte Bernanke weiter.

(sda/bami)

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