Schweiz
Dalai Lama sagt Besuch in der Schweiz ab
Geistliches Oberhaupt der Tibeter braucht Erholung
Der Dalai Lama hat seinen Besuch in der Schweiz abgesagt. Vorgesehen waren Auftritte in Basel, Bern und Bülach (ZH) vom 9. bis zum 13. Oktober. Als Grund für die Absage gab das Büro des buddhistischen Obergeistlichen dessen Gesundheit an.
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Die Ärzte des Dalai Lama hätten diesem dringend geraten, sein Reiseprogramm einzuschränken, hiess es in einer Mitteilung aus dem exiltibetischen Hauptquartier in Dharamsala, Nordindien. Seine allgemeine körperliche Verfassung sei gut, er brauche einfach genügend Zeit, sich wieder zu erholen.
Erst vor zwei Wochen hatte der 73-Jährige einige Tage in einem Spital in Bombay verbracht - wegen Erschöpfung. Abgesagt wurden laut der Mitteilung noch andere Termine des Friedensnobelpreisträgers in Europa.
Der 22. Besuch in der Schweiz sollte am 9. Oktober in der Stadthalle in Bülach (ZH) beginnen. Dort findet eine Jubiläumsfeier des Tibet-Instituts Rikon und der Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft statt. Das Institut feiert sein 40-jähriges Bestehen. Der Dalai Lama wollte zu den Gästen sprechen.
Vom 10. bis 12. Oktober wollte sich der Dalai Lama in Basel aufhalten. Im Messezentrum sollte am 12. Oktober erstmals in Europa eine Langlebenszeremonie für ihn durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um eine buddhistische Zeremonie, welche die Schüler ihrem Lehrer gegenüber vollziehen, damit er möglichst lang in dieser Welt weilt. Zudem wollte der Dalai Lama in Basel den ersten europäischen Tibet-Kongress eröffnen.
Auf Einladung des Berner Gemeinderats wollte der Dalai Lama am 13. Oktober nach Bern kommen. Beim Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) hiess es, dass Pascal Couchepin in seiner Funktion als Kulturminister den Dalai Lama treffen werde, nicht aber als Bundespräsident.
(sda/sidd)
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W. Misteli, Zürich
Verfasst am: 15.9.2008 12:08
Wie kommen Sie darauf?
Ich zumindest stehe zu meinem Kommentar im vollen... mehr
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W. Wyssmann, Derendingen
Verfasst am: 14.9.2008 22:48
Ich komme da mit obigen Kommentaren
nicht so recht draus. Sind diese... mehr
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W. Misteli, Zürich
Verfasst am: 14.9.2008 13:26
Amen
Sein Name sei gelobt in Ewigkeit!
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