Vermischtes
Grosser Empfang für die «Goldjungen»
Federer, Wawrinka und Cancellara in Basel
Für ihr Olympia-Gold im Doppel ist Roger Federer und Stanislas Wawrinka auf dem Basler Marktplatz ein herzlicher Empfang bereitet worden. Mit von der Partie war auch Radfahrer Fabian Cancellara.
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Cancellara, der im Zeitfahren Gold gewonnen hatte, war von Roger Federer zum Empfang eingeladen worden. Regierungsrat Christoph Eymann lobte die drei Spitzenathleten für ihr Fairplay und ihre Sportlichkeit. Sie seien ein Vorbild für die Jugend nicht nur im Sport, sondern für das Leben überhaupt.
Roger Federer wurde am Empfang vor hunderten von Fans zusätzlich auch für seinen fünften Sieg in Serie beim US Open geehrt.
Der Baselbieter Regierungsrat Urs Wüthrich überreichte Federer zudem als Geschenk seines Heimatkantons ein Kirschbäumchen. Dieses werde sicher auch «im wilden Seeklima» gedeihen, spielte Wüthrich auf den Umzug des Tennisprofis von Oberwil (BL) in die Steueroase Wollerau (SZ) am Zürichsee an. Das Bäumchen soll Federer immer wieder daran erinnern, wo seine Wurzeln sind.
Federer zeigte sich vom «herrlichen Empfang in der Heimat» überaus angetan. «Willkommen daheim», hiess es auf einem grossen Transparent, das an einer Hausfassade befestigt war. Endlich laufe es wieder so, wie er es gehofft habe, sagte der 27-jährige Tennisstar zu seinem Sieg in der Nacht auf Dienstag.
Er teile seinen Erfolg gerne mit den Leuten, erklärte Federer in der Sendung «Schweiz aktuell» des Schweizer Fernsehens. Dass so viele Menschen hergekommen seien, mache ihn stolz. Er habe auch eine Reihe von Leuten entdeckt, die er lange nicht mehr gesehen habe.
In die Basler Innenstadt chauffiert wurden Federer und seine beiden Goldkollegen in einer Staatslimousine des Kantons Baselland. Deren Ankunft auf der Rückseite des Rathauses konnte das Publikum auf dem Marktplatz auf einer Grossleinwand mitverfolgen.
Kurz darauf präsentierten sich die drei Olympiasieger mit ihren Medaillen auf dem kleinen Rathaus-Balkon, ehe sie auf einem roten Teppich auf ein Podium auf dem Marktplatz schritten. Bis sie dieses erreicht hatten, dauerte es allerdings Minuten, weil insbesondere Federer zahllose Hände schütteln. Autogramme geben und den Kopf für ein Erinnerungsbild hin halten musste.
(sda/schl)
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