International
Flüchtlingsrevolte in Griechenland
Hafenpolizei in Patras attackiert
Nach der brutalen Behandlung eines Landsmanns haben sich rund 150 afghanische Flüchtlinge im griechischen Hafen Patras heftige Auseinandersetzungen mit Küstenwache und Polizei geliefert. Nach Polizeiangaben begannen die Zusammenstösse am Nachmittag, nachdem die Männer ihren Landsmann blutend auf der Hafenmole entdeckt hatten.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Sie verdächtigten Vertreter der Küstenwache, den Mann misshandelt zu haben. Laut dem Handelsmarineministerium bewarfen die Afghanen die Sicherheitskräfte und Passanten mit Steinen, demolierten mehrere Fahrzeuge und schlugen Fensterscheiben von Hafengebäuden ein, bevor sie von den Sicherheitskräften zurückgedrängt wurden.
Am Abend kam es zu erneuten Zusammenstössen vor dem nahegelegenen Sitz des Roten Kreuzes, wo der Mann behandelt wurde. Das Ministerium versicherte, der Verletzte sei von den Sicherheitskräften nicht misshandelt worden.
Die afghanischen Einwanderer warteten laut den Berichten in einem improvisierten Lager nahe des Hafens auf Möglichkeiten, heimlich nach Italien überzusetzen.
Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen sind die Flüchtlinge dort weitgehend sich selbst überlassen. Wiederholt berichteten sie von dem brutalen Vorgehen der Hafenpolizei gegen illegale Einwanderer, die versuchten, sich heimlich auf Boote zu schmuggeln.
Nach eigenen Angaben nahm die griechische Hafenpolizei in den ersten acht Monaten knapp 8900 illegale Einwanderer fest. Die meisten von ihnen kamen über die Türkei.
(sda/halp)
Meldungen im Tagesverlauf
- Valser Gemeinderat für Zumthors Angebot
- Neue Hoffnung für Grosssägerei in Domat/Ems
- Kodak-Kameras sind tot, lang lebe Kodak
- Hart, härter, am härtesten – Kleine Schneebader in der Ukraine
- Kältewelle ist gutes Geschäft für Öl- und Stromproduzenten
- Sauber mit Problemen im Test
- Konkurrenzkampf in Nati so gross wie nie
- Fernando Gonzalez hört im März auf
- Die Geheimnisse der Xenia Tchoumitcheva
- Berlinale-Eröffnung: Glamourös und politisch
- Verschneiter Ätna spuckt Lava
- Griechen einigen sich mit IWF und EU auf Sparplan
- Verfahren gegen Sarkozy-Vertrauten Woerth
- Affäre Hainard: Schlüsselperson freigesprochen
- Der Kälte trotzen
- Shaqiri: «Wollte unbedingt zu einem Topverein»


«Costa Concordia»: Angst vor Umweltdesaster hält an
11 Jahre Berufsverbot für Star-Ermittler Garzón
Machtkampf im Ferienparadies Malediven
Zu Fuss aufs Empire State Building – in 10 Minuten
Neue Hoffnung für Grosssägerei in Domat/Ems
Kodak-Kameras sind tot, lang lebe Kodak
Hart, härter, am härtesten – Kleine Schneebader in der Ukraine
Kältewelle ist gutes Geschäft für Öl- und Stromproduzenten
Bis heute Mittag: Ultimatum der Kreditgeber an Athen
3D-Drucker erstellt Objekte auf Knopfdruck
UNO erwägt gemeinsame Beobachtermission mit Arabern in Syrien
Die wertvollste Münze Deutschlands
Hersteller will Preis für Gripen senken
Häufige Eisenbahn-Suizide von Schweizer Jugendlichen
AKW Mühleberg notfallmässig abgeschaltet
Neue Details zu Majak-Uran in Schweizer AKW














