Vermischtes
Elefant kommt von Heroin weg
Dank hoher Dosen Methadon erfolgreicher Entzug
In einer dreijährigen Entziehungskur auf einer Insel ist ein Elefant in China seine Heroinsucht losgeworden. Tierschmuggler waren dafür verantwortlich, dass das Tier heroinsüchtig wurde.
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Der vierjährige Asiatische Elefant namens Xiguang probierte zum ersten Mal Heroin, als Tierschmuggler ihn und einige Artgenossen mit Heroin versetzten Bananen anlockten.
Als Polizisten die Schmuggler im Jahr 2005 festnahmen, stellten sie bei dem Elefanten ein auffälliges Verhalten fest: Seine Augen tränten ständig und er trompetete ohne Unterlass.
Experten fanden schliesslich heraus, dass der Dickhäuter unter Heroinentzug litt.
Xiguang wurde in ein Wildtier-Schutzzentrum auf Hainan geschickt. Dort erhielt er ein Jahr lang Methadonspritzen - fünfmal so hohe Dosen wie beim Menschen.
Nach einem Jahr ging es dem Elefanten langsam besser, und die Methadondosis konnte nach und nach reduziert werden.
Nach seiner Heilung soll das Tier nun in einem Naturschutzgebiet in der südwestlichen Provinz Yunnan leben.
Asiatische Elefanten gehören zu den bedrohten Tierarten. Nach Schätzungen von Tierschützern leben nur noch etwa 25'600 bis 32'700 Exemplare in freier Wildbahn.
Die Tiere werden häufig von Bauern getötet, weil sie auf der Suche nach Nahrung deren Felder zerstören. Wilderer machen wegen ihres Elfenbeins Jagd auf die Dickhäuter.
(sda/afp/brua)
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