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Erfolgreiches Zürcher Theater Spektakel

Sonntag, 31. August 2008, 17:11 Uhr, Aktualisiert 17:11 Uhr

Wetterglück und hohe Besucherzahlen

Das 29. Zürcher Theater Spektakel ist zu Ende und zieht eine positive Bilanz. Das Festival mit den Themenschwerpunkten Afrika und Naher Osten unter der neuen künstlerischen Leitung von Sandro Lunin kann auf 18 gut bis sehr gut besuchte Spieltage zurückblicken.

Eine Szene mit Marionetten aus der Produktion von «Le Boustrophédon».
Den mit 30'000 Franken dotierten Förderpreis erhielt die französische Gruppe «Le Boustrophédon». (theaterspektakel.ch)

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Während der 29. Spielzeit des Zürcher Theater Spektakels wurden 49 Produktionen gezeigt. Wetter, Programm und Appetit des Publikums in theatralischer wie in kulinarischer Hinsicht spielten offenbar erfreulich zusammen. Nur zwei Vorstellungen auf der Seebühne mussten wegen schlechten Wetters abgesagt werden.

«Mehr als zwei Drittel der insgesamt 97 Vorstellungen waren ausverkauft», hält die Leiterin der Pressebüros fest. Trotz einer geringeren Zahl von Vorstellungen, wurden 27'400 Billette, was mehr ist als im Vorjahr, verkauft. Ausserdem liegt der Umsatz im ausgeweiteten Angebot von Bars und Beizen mit mehr als 250'000 Franken über dem Budget.

Grosser Beliebtheit erfreuten sich die Produktionen aus dem Umfeld des Nouveau Cirque, eines Bereichs, der seit den Anfängen des Spektakels gepflegt wird. Doch auch gegenüber sperrigen Produktionen und schwer verdaulichen Themen habe sich das Publikum offen gezeigt.

Den mit 30'000 Franken dotierten Förderpreis erhielt die Gruppe «Le Boustrophédon» für eine Produktion zwischen Zirkusarena und Kriegslazarett. Mit einer Mischung aus zirzensischer Akrobatik und Clownerie sowie mit Marionetten und Menschen als Akteuren schaffe sie ohne Worte Theater, das Betroffenheit und Theaterspass auslöste. Mit ihrer Auszeichnung fand sich die Jury im Einklang mit der positiven Publikumsresonanz.

Der Anerkennungspreis von 5'000 Franken ging an die Truppe CulturArte aus Moçambique für ihre Produktion «Mafalala 2». Mit einer getanzten Hommage an ihre Heimatstadt und ihre Kultur habe die Compagnie unter Panaïbra Gabriel mit Witz und hinreissender Bühnenpräsenz ein Porträt des bevölkerungsreichen Vororts von Maputo gezeichnet, befand die Jury.

(sda/ster)

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