Wirtschaft
UBS-Chefökonom zieht sich zurück
Klaus Wellershof gibt Ämter ab
UBS-Chefökonom Klaus Wellershoff gibt per Ende Woche die Funktionen als Chef der Anlagestrategie sowie als Leiter des globalen Research für vermögende Privatkunden ab.
Der 44-Jährige bleibt jedoch Mitglied im Group Managing Board sowie Chefökonom der Schweizer Grossbank UBS, wie er auf Anfrage der AP einen Vorabbericht der «Weltwoche» bestätigte.
Ein Weggang von Wellershoff von der UBS ist nicht in Sicht. Er habe keine weitergehende Pläne, sich zu verändern oder wegzugehen, sagte er. Wellershoff ist seit Juni 1995 bei der UBS.
Er hatte seinen beruflichen Werdegang mit einer Banklehre beim Kölner Privatbankhaus Sal. Oppenheim jr. & Cie. begonnen und anschliessend ein Studium der Volks- und Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule St. Gallen absolviert.
Wellershoff hatte schon im Herbst 2005 bankintern und -extern vor einer markanten Verlangsamung des US-Wirtschaftswachstum und vor einer Trendumkehr im US-Immobiliensektor gewarnt.
Was er damals aber nicht prognostiziert habe, sei der derart starke Zusammenbruch des Markts für Hypothekarausleihungen, sagte Wellershoff dazu. Die Funktionen als Chef der Anlagestrategie sowie als Leiter des globalen Research für vermögende Privatkunden werden von Wellershoffs langjährigem Mitarbeiter und zeitweiligem Stellvertreter Alexander Kobler übernommen.
(ap/sper)
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