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Stadträte schieben «Botellones» den Riegel vor

Mittwoch, 20. August 2008, 13:12 Uhr, Aktualisiert 21.08.2008, 1:19 Uhr

Genf toleriert geplantes Massenbesäufnis

Die Städte Zürich, Lausanne und Bern wollen auf ihrem Grund keine «Massenbesäufnisse» dulden. Die Stadt Genf hat demgegenüber eine für kommenden Freitagabend geplante «Botellon»-Veranstaltung unter Auflagen gebilligt.

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Der Zürcher Stadtrat missbilligt «kollektive Saufveranstaltungen» grundsätzlich und lehnt sie ab, wie er entschied. Die eskalierende Aufmerksamkeit, die der «Botellon» in der Öffentlichkeit in den letzten Tagen erlangt habe, habe ein unverhältnismässiges Ausmass erreicht.

Die Stadtregierung verweist auf die Polizeiverordnung, gemäss der öffentlicher Grund - und dazu gehöre auch die für die «Botellon»-Veranstaltung vorgesehene Blatterwiese - nicht über den gewöhnlichen Gemeingebrauch hinaus benützt werden dürfe, ausser es werde dafür eine Bewilligung erteilt.

Ein Bewilligungsgesuch liege nicht vor und es würde auch nicht bewilligt, da auf Grund von Erfahrungen anderer Städte davon ausgegangen werden könne, dass es zu einem Trinkgelage mit den üblichen negativen Begleiterscheinungen kommen werde. Der Stadtrat hat auch veranlasst, dass die Kosten für Sanität und medizinische Betreuung vollumfänglich den Verursachern verrechnet würden.

Auch Lausanne will keine «Botellon»-Veranstaltungen tolerieren. Die auf der Esplanade de Montbenon geplante Veranstaltung vom kommenden Samstag hätte gemäss den Stadtbehörden Hunderte von Jugendlichen anziehen können.

Da die Initianten keine Garantien bezüglich der Sicherheit hätten abgeben können und selber auch keine Verantwortung übernehmen wollten, habe sich der Stadtrat für ein Verbot der Veranstaltung ausgesprochen.

Der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät will den angekündigten Anlass ebenfalls auf keinen Fall tolerieren. Solche Massenbesäufnisse seien nicht nur gesundheits-, sondern auch imageschädigend, hatte Tschäppät am Dienstag gegenüber der «Tagesschau» von Schweizer Fernsehen SF gesagt.

«Man kann solche Anlässe über das Demonstrationsreglement verbieten», sagte der Stadtpräsident. Jurist Tschäppät will zur Not sogar die Polizeiliche Generalklausel bemühen. Lösungen müssten zusammen mit anderen Städten gesucht werden.

Die Stadt Genf dagegen hat ein für kommenden Freitagabend geplantes Trinkgelage bewilligt. Stadtpräsident Manuel Tornare gab bekannt, dass das für Freitagabend im Bastions-Park geplante «Botellon» toleriert werde.

Die Stadt werde dafür Toiletten zur Verfügung stellen. Die jugendlichen Organisatoren hätten sich ihrerseits verpflichtet, Massnahmen zu treffen, damit es nicht zu Auswüchsen komme. Zudem müssten die Jugendlichen für die Reinigung des Parks aufkommen.

(sda/ap/widb/bers)

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J. Simon, erlach

Verfasst am: 21.8.2008 3:04

J. Simon, erlach

Verfasst am: 21.8.2008 1:05

`angemessen`

...es fehlt an einer Angemessenheit, die ein... mehr

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J. Simon, erlach

Verfasst am: 21.8.2008 0:56

`angemessenheit`

Botellones - ein weiterer markanten Meilenstein,... mehr

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