Wirtschaft
Holcim in Venezuela verstaatlicht
Einigung zwischen Holcim und Venezuela
Der Schweizer Zementkonzern Holcim und die venezuelanische Regierung haben sich in der Frage der Verstaatlichung geeinigt. Sie unterzeichneten eine Vereinbarung, wonach die venezuelanischen Behörden 85 Prozent an Holcim Venezuela kaufen.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Der Zementriese behält 15 Prozent an seiner Tochtergesellschaft. Grundsätzlich geeinigt habe man sich auch über die finanziellen Bedingungen, wie Holcim mitteilte. Der endgültige Vertrag soll in den kommenden Wochen ausgearbeitet und unterzeichnet werden.
Venezuela hatte im vergangenen April die Verstaatlichung von mindestens 60 Prozent aller ausländischen Zementhersteller angekündigt.
So haben Truppen der venezuelanischen Streitkräfte eine der vier Filialen des mexikanischen Unternehmens Cemex besetzt, um die Verstaatlichung voranzutreiben.
Mehr Glück hatte der französische Zementhersteller Lafarge. Wie jetzt bei Holcim kam es zu einer für beide tragbaren Übereinkunft.
Als Grund für die Verstaatlichung nannte der venezuelanische Präsident, Hugo Chávez, den Mangel an Zement. Er warf den Unternehmen der Branche vor, aufgrund «neoliberaler Firmenprozesse» sich zu stark auf den Export auszurichten.
Er wolle Häuser für die Armen bauen, und das sei nur mit einem Zement-Staatsunternehmen möglich, so Chávez.
(sda/ap/from)
Meldungen im Tagesverlauf
- 38-jähriger Familienvater stirbt bei Lawinenunfall am Pilatus
- UNO erwägt gemeinsame Beobachtermission mit Arabern in Syrien
- 3D-Drucker erstellt Objekte auf Knopfdruck
- Gespräche über Nacht: Einigung in Athen in Sicht
- Barça steht im Cup-Finale, Juve schlägt Milan
- US-Steuerstreit: UBS gab Daten von Konkurrenten weiter
- Gladbach und Bayern im Cup-Halbfinal
- Neue Details zu Majak-Uran in Schweizer AKW
- Kältewelle und Sturm: Der Winter zeigt sich von der erbarmungslosen Seite
- US-Senator macht mit Steuergesetz Druck auf die Schweiz
- Antarktis: Russen bohren Rekord-Loch zu Riesensee
- AKW Mühleberg notfallmässig abgeschaltet
- Capello tritt als Englands Nati-Trainer zurück
- «Seegfrörni»: Erste Eisflächen für Schlittschuhläufer freigegeben
- Morden in Syrien geht weiter – Homs unter Raketenbeschuss
- Häufige Eisenbahn-Suizide von Schweizer Jugendlichen


Kältewelle und Sturm: Der Winter zeigt sich von der erbarmungslosen Seite
Gespräche über Nacht: Einigung in Athen in Sicht
US-Senator macht mit Steuergesetz Druck auf die Schweiz
Häufige Eisenbahn-Suizide von Schweizer Jugendlichen
38-jähriger Familienvater stirbt bei Lawinenunfall am Pilatus
UNO erwägt gemeinsame Beobachtermission mit Arabern in Syrien
3D-Drucker erstellt Objekte auf Knopfdruck
Kein Käse: Schweizer Produkte trotz Frankenstärke beliebt
Bis heute Mittag: Ultimatum der Kreditgeber an Athen
Klirrender Frost krallt sich in ganz Europa fest
Russland unterstützt Assad – Lawrow gefeiert
Hersteller will Preis für Gripen senken
AKW Mühleberg notfallmässig abgeschaltet
Der Schweiz droht der Verkehrsinfarkt
Morden in Syrien geht weiter – Homs unter Raketenbeschuss

















