International
Rice in Warschau eingetroffen
Polnische Regierung billigt Raketenabkommen
US-Aussenministerin Condoleezza Rice ist zu einem zweitägigen Besuch in Polen eingetroffen. Nach der Ankunft auf dem Militärflughafen in Warschau traf sie sich mit ihrem polnischen Amtskollegen Radoslaw Sikorski. Zuvor hatte die Regierung in Warschau dem Abkommen zur Stationierung eins US-Raketenabwehrschildes in Polen zugeatimmt
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Rice und Sikorski wollen am Mittwoch das Abkommen über die Stationierung des amerikanischen Raketenschilds in Polen unterzeichnen. Zudem soll eine politische Beistandserklärung verkündet werden.
Die polnische Regierung billigte den Vertrag am Nachmittag. Er sei gut für Polens Sicherheit, versicherte Regierungschef Donald Tusk nach der Kabinettssitzung. Polen sei Teil eines mächtigen Systems geworden, das im Falle einer Bedrohung durch Drittstaaten polnisches Territorium verteidigen werde, so Tusk.
Washington und Warschau hatten sich nach mehrjährigen Verhandlungen vor knapp einer Woche auf einen Kompromiss geeinigt. Danach ist im Norden Polens ein US-Stützpunkt mit zehn Abfangraketen geplant.
Zusammen mit einer Radaranlage in Tschechien gehört die Einrichtung zum US-Raketenabwehrsystem, das vor allem die USA vor möglichen Angriffen etwa aus dem Iran schützen soll.
Im Gegenzug verpflichteten sich die USA, Polen Luftabwehrraketen vom Typ Patriot zur Verteidigung eigenen Territoriums zur Verfügung zu stellen. Geplant ist ferner amerikanische Finanzhilfe für polnische Streitkräfte.
Das Abkommen muss noch vom Parlament ratifiziert werden. Die Zustimmung gilt als sicher, weil auch die nationalkonservative Opposition von Jaroslaw Kaczynski das Projekt unterstützt.
(sda/ap/stom)
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W. Wyssmann, Derendingen
Verfasst am: 20.8.2008 13:23
Sie dürfen nicht vergessen, Herr Feher,
dass die Polen-Lobby in den USA äusserst aktiv... mehr
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P. Feher, Geuensee
Verfasst am: 20.8.2008 13:11
Nichts aus Fehlern gelernt
Am Ausbruch des 2ten Weltkrieges war Polen schon... mehr
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O. toneatti, bern
Verfasst am: 20.8.2008 12:29
polen?
ich kann die polen nicht verstehen, dass sie sich... mehr
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