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Weitere Klage gegen UBS in den USA

Donnerstag, 14. August 2008, 20:17 Uhr, Aktualisiert 15.08.2008, 11:02 Uhr

Erneut ARS-Anlagen in der Kritik

In den USA steht der Grossbank UBS eine neue Klage wegen Auction Rate Securities (ARS) ins Haus. Die Wertpapieraufsichtsbehörde des US-Bundesstaates New Hampshire hat gegen UBS eine Betrugsklage eingereicht.

Logo der UBS
Der UBS droht in den USA neues Ungemach wegen ARS-Anlagen. (reuters)

Die Behörde wirft der Bank vor, beim Verkauf von auf Studentenkrediten basierenden Anleihen nicht korrekt vorgegangen zu sein. «Wir werden uns gegen diese Klage wehren», sagte ein UBS-Sprecher.

Die UBS habe im besten Interesse des Geschäftskunden, in diesem Fall ein Emittent von Stundentendarlehen, gehandelt, heisst es einer Mitteilung. Die Klage versuche die UBS zu belangen für eine Situation, die aber den gesamten Markt betroffen habe.

Gemäss UBS haben diese Vorwürfe nichts mit den Fällen und der Vereinbarung in den Bundesstaaten New York und Massachusetts zu tun. UBS erklärte sich am vergangenen Freitag bereit, Anleihen im Volumen von 18,6 Mrd. Dollar zurückzukaufen und eine Busse von 150 Mio. Dollar zu leisten, ohne Fehlverhalten zuzugeben oder zu verneinen.

Die UBS nahm wegen dieser Vereinbarung Rückstellungen im zweiten Quartal in Höhe von insgesamt 900 Mio. Dollar vor.

ARS wurden für besonders sicher und kursstabil gehalten, da ihr Zinssatz im Abstand von einer bis fünf Wochen in Auktionen festgelegt wird. Der auf 330 Mrd. Dollar geschätzte Markt brach aber im Februar zusammen, als sich wegen der Kreditkrise für die Auktionen keine Käufer mehr fanden.

(sda/hesa)

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