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In der Vermögensverwaltung flossen netto 17,3 Milliarden Franken ab. In der Schweiz betrug der Abfluss 2 Milliarden Franken. Das Quartalsergebnis war belastet durch Verluste von 5,1 Milliarden Dollar aus Risikopositionen im US-Immobilienmarkt und andern Risikopositionen, wie die grösste Schweizer Bank mitteilte.
UBS-Verwaltungsratspräsident Peter Kurer zeigte sich mit dem Quartalsabschluss nicht zufrieden. Er betonte aber, die grösste Schweizer Bank habe in der Krisenbewältigung einiges erreicht: Die Personalkosten seien gesenkt, die Risikopositionen reduziert und die Bilanz gestrafft worden.
Konzernchef Marcel Rohner dagegen gab sich optimistisch: «Ich denke, das Schlimmste haben wir überstanden». Gegenüber der «Tagesschau» sagte er, «wir sind in unserer Prognose geblieben».
Vier neue Verwaltungsräte
Die UBS bestätigte, dass sie ihren Verwaltungsrat erweitern wolle. An der ausserordentlichen Generalversammlung vom kommenden 2. Oktober schlägt die UBS vier neue Verwaltungsräte zur Wahl vor.
Bruno Gehrig, Präsident der Swiss Life und Vizepräsident von Roche, soll neu in das Aufsichtsgremium gewählt werden. Vorgeschlagen werden ferner die Amerikanerin Sally Bott, Mitglied der Konzernleitung des Ölkonzerns BP und Rainer-Marc Frey, Gründer und Präsident des Private Equity-Hauses Horizon 21. Und schliesslich soll auch der Amerikaner William Parett, ehemaliger Chef des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungskonzerns Deloitte, in das Gremium einziehen.
Veränderungen gibt es auch auf Stufe Konzernleitung. Markus Diethelm, derzeit Chefjurist beim Rückversicherer Swiss Re, soll das bisherige Amt von UBS-Präsident Peter Kurer als Chefjurist übernehmen. Als UBS-Finanzchef wird John Cryan, derzeit Chef der Finanzinstitute der UBS-Investmentbank, vorgeschlagen.
Neue Strukturen
Nach den Riesenverlusten der Investment Bank ändert die UBS ihre Strukturen grundlegend. Die drei Geschäftsbereiche werden neu als selbstständige Einheiten mit verstärkter Verantwortung für das eigene Ergebnis geführt. Peter Kurer bezeichnete diesen Schritt gegenüber der «Tagesschau» als «chirurgischen Eingriff».
Die Neuausrichtung bedeutet nicht, dass die UBS die Investment Bank verkaufen will. «Wir haben keine Pläne irgendeine unserer drei Geschäftseinheiten zu veräussern», betonte Peter Kurer.
Mit dieser Neuerung soll die UBS künftig besser und schneller auf Krisen auf den Finanzmärkten reagieren können.
(ap/sda/sprm)
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E. Somm
Ennetbürgen
Verfasst am:
12.8.2008 23:04
Ich bin mich gewohnt,dass ein Unternehmen zuerst... mehr …
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P. Bühler
Basel
Verfasst am:
12.8.2008 10:23
Schon komisch,das gerade der Verwaltungsrat... mehr …
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