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Fallender Ölpreis treibt US-Börsen

Freitag, 8. August 2008, 23:36 Uhr

Hoffnung auf Konsumsteigerung

Die US-Börsen haben zum Wochenausklang kräftige Gewinne erzielt. Alle drei grossen Indizes gewannen deutlich mehr als zwei Prozent hinzu. Für gute Stimmung sorgte vor allem der starke Preisrückgang beim Öl. Händler versprachen sich davon mehr Luft für die Bürger bei Konsumausgaben und Entlastungen für Unternehmen.

Ein US-Aktienhändler steht mit einem Kollegen am Bildschirm im Handelssaal.
Optimistisch deuten die US-Aktienhändler auf die weiter fallenden Ölpreise, die sich positiv auf Konsumausgaben der Bürger auswirken könnten. (reuters)

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Die Ölpreis-Entwicklung milderte Inflationssorgen und machte auch schlechte Nachrichten aus der Finanzbranche wett. Hier verbuchte der Hypothekenfinanzierer Fannie Mae erneut einen Quartalsverlust.

Der Dow-Jones-Index stieg bis zum Handelsschluss um 2,65 Prozent auf 11'734 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 legte 2,39 Prozent auf 1296 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 2,48 Prozent auf 2414 Punkte.

Im Wochenverlauf gewann der Dow 3,6 Prozent. Der S&P steigerte sich um 2,89 Prozent und der Nasdaq um 4,48 Prozent.

Der Ölpreis verbilligte sich zum Wochenausklang um mehr als fünf Dollar auf weniger als 115 Dollar pro Barrel. Gründe dafür waren Händlern zufolge die Erholung des Dollars und die Aussicht, dass das Feuer in einer kaukasischen Öl-Pipeline bis Samstag gelöscht werden kann.

Anleger schöpften Hoffnung, dass durch die niedrigeren Energiepreise Unternehmen und Konsumenten nun mehr Geld für andere Ausgaben zur Verfügung steht. Für Unsicherheit sorgte allerdings der Konflikt zwischen Russland und Georgien um Südossetien.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,24 Milliarden Aktien den Besitzer. 2368 Werte legten zu, 778 gaben nach und 74 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,21 Milliarden Aktien 1999 im Plus, 806 im Minus und 117 unverändert.

(sda/reuters/halp)

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